Werne. Aktuell setzt die RAG Aktiengesellschaft die Sanierung des Weihbachkanals in Werne fort. Die Arbeiten auf dem Kokerei-Areal der ehemaligen Zeche Werne 1/2 dauern voraussichtlich bis Ende April 2025. Mit größeren Beeinträchtigungen für Anwohner ist nicht zu rechnen, teilt das Unternehmen in einer Pressemeldung mit.
Die Sanierung des letzten Kanalabschnitts erfolge grabenlos im sogenannten Inlinerverfahren. Hierbei werden vorgefertigte Rohre aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) in den gemauerten Weihbachkanal eingeführt. Die Ausführung übernimmt die Aarsleff Rohrsanierung GmbH im Auftrag der RAG.
Die Arbeiten beginnen am Kanal-Auslauf. Da dieser am Rande eines Naturschutzgebietes liegt, wird die Sanierung dort bis Ende Februar abgeschlossen sein, heißt es weiter. Danach richte sich der Fokus Richtung Norden auf das letzte Teilstück des Weihbachkanals. Die Zufahrt zur Baustelle führt über die Flöz-Zollverein-Straße.
Die Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung zwischen RAG, der Bezirksregierung Arnsberg, dem Kreis Unna, der Stadt Werne sowie dem jetzigen Flächeneigentümer „Surfwrld“.

Nächste Schritte für den Surfpark
Am 3. Dezember 2024 wurde der Kaufvertrag für die rund 100.000 Quadratmeter große Hauptfläche der ehemaligen Zeche Werne bekanntlich unterzeichnet.
Nach Auskunft durch Michael Detering, Geschäftsführer der „SW GmbH“ soll der Satzungsbeschluss und die folgenden Baugenehmigungen für April erfolgen. Sicher sei der Zeitpunkt aber noch nicht.
„Die Offenlage der Pläne wurde bereits Anfang Dezember beendet. Aus der Öffentlichkeit gab es nur sehr wenige Rückmeldungen, von denen die meisten das Vorhaben positiv unterstützen“, so der Projektentwickler, der den nächsten Schritten optimistisch entgegen blickt.