Werne. Altersbedingte Abnutzungserscheinungen machen dem Anne-Frank-Gymnasium (AFG) zu schaffen. Eine umfangreiche Sanierung in dem 50 Jahre alten Gebäude ist notwendig. Die wird nicht günstig, wie Dr. Tobias Gehrke, Leiter des Kommunalbetriebs Werne (KBW), im Schul- und Sportausschuss erneut betonte.
Der KBW-Chef informierte vor dem politischen Gremium über die Hochbaumaßnahmen im Schul- und Sportbereich. „Wir haben am AFG eine umfangreiche Sanierung vor der Brust“, so Dr. Tobias Gehrke. Elektro, Brandschutz und Heizungsanlage fallen darunter. Zudem müsse der künftige Raumbedarf gedeckt werden.
Schritt für Schritt und mit Bedacht geht die Verwaltung an diese Herkules-Aufgabe heran. Als „anspruchsvoll“ bezeichnete Gehrke die Maßnahme. In den Haushalt 2025 seien zunächst 250.000 Euro eingestellt worden – nur für die Planungskosten.
„Wir gehen auf die Fraktionen, Eltern und die Schulleitung zu, um die möglichen Varianten zu betrachten. Uns können auch Vorschläge unterbreitet werden. Mitte des Jahres müssen wir uns auf eine Variante festlegen“, sagte der KBW-Leiter. Man könne das Schulgeschehen monatelang in ein Containerdorf ausgliedern oder auch schrittweise bei der Sanierung vorgehen.
Hohe Kosten für die Maßnahmen am städtischen Gymnasium kommen auf Werne zu. „Wir gehen von einem hohen einstelligen Millionenbetrag aus“, so Dr. Gehrke abschließend.
An der Kardinal-von-Galen-Grundschule in Stockum wird der KBW im Sommer den Küchenumbau für den Offenen Ganztag angehen.
Wie bereits im Stadtrat beschlossen, wird in diesem Jahr die Kunststofflaufbahn im Sportzentrum Dahl erneuert, der neue Belag für den Kunstrasenplatz im Lindert muss erneut warten und 2026 aufgetragen werden.