Werne. Erdhügel, Gestrüpp, kaputte Tore – der Bolzplatz in Horst war Thema im jüngsten Bezirksausschuss. Christoph Mürmann, sachkundiger Bürger für die CDU-Fraktion, bezeichnete den Zustand als „nicht vorzeigbar“.
Anlass für seine Kritik ist das Jubiläumsschützenfest vom 23. bis 25. Mai 2025 am und rund um den Bolzplatz. 150 Jahre alt wird der Schützenverein St. Hubertus Horst und Wessel, unter anderem ein Sternmarsch ist geplant.
„Dann sind 1.000 Leute vor Ort. Verwaltung und Politik können es sich nicht erlauben, das Gelände im aktuellen Zustand zu belassen. Da müssen Sie Ihre Arbeit machen und die Fläche pflegen“, richtete sich Mürmann an Dr. Tobias Gehrke, Leiter des Kommunalbetriebs Werne (KBW). „Wir sind bereit, mit dem Bauhof zu sprechen. Wir in Horst sind immer konstruktiv und packen mit an“, ergänzte der sachkundige Bürger.

Nicht nur Risse oder kaputte Räder an den Toren sowie „jahrelang nicht geschnittene Gestrüppflächen“ sind Mürmann und anderen Horstern ein Dorn im Auge. „Die Zuwegung ist in einem katastrophalen Zustand. Das nehmen die Bürgerinnen und Bürger hier wahr. Und ich erinnere daran, dass in diesem Jahr Kommunalwahlen sind“, sparte er nicht mit weiterer Kritik.
Dr. Tobias Gehrke nahm die Anmerkungen zur Kenntnis. Dr. Thomas Gremme (UWW) monierte: „Nicht nur in Horst sind die Straßen kaputt.“