Bilanz der Polizei: Friedlich verlaufener Bauern-Protest

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Werne/Kreis Unna. Bei der am Montag (08.01.2024) stattgefundenen Protestkundgebung der Landwirte im Kreis Unna ist es weitgehend ruhig und friedlich geblieben. Das berichtet die Kreispolizeibehörde Unna in einer Pressemitteilung.

Über den Tag verteilt hat die Kreispolizeibehörde Unna mit starken Kräften bis zu 800 Fahrzeuge (u.a. Traktoren, Lkw und vereinzelte Pkw) durch den Kreis Unna bis in den Kreis Soest und wieder zurückbegleitet.

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Dabei kam es immer mal wieder zu kurzzeitigen Straßensperrungen und Rückstaus für andere Verkehrsteilnehmende.

Die Kreispolizeibehörde Unna dankt allen Verantwortlichen und teilnehmenden Versammlungsteilnehmer, insbesondere der Landwirte, für ein friedliches und kooperatives Verhalten bei der Durchführung des Protestes, heißt es abschließend.

Bilanz zu den Trecker-Demos im Kreis Coesfeld – Probleme in Senden

Rund 900 Fahrzeuge folgten dem Aufruf des Veranstalters und machten auf ihre Situation aufmerksam. Bereits bei der Anreise nach Nottuln kam es zu Verkehrsbehinderungen, insbesondere auf der B525, berichtet die Polizei Coesfeld.

Da das Gelände nicht groß genug war, mussten Fahrzeuge am Fahrbahnrand abgestellt werden. Nach der Kundgebung machte sich der überwiegende Teil der Fahrzeuge auf den Weg nach Coesfeld. Aufgrund der großen Anzahl der Fahrzeuge hatte die Polizei entschieden die Gruppe aufzuteilen. Die ersten Fahrzeuge starteten um kurz nach 12 Uhr in Richtung Coesfeld. Die zweite Gruppe gegen 13.30 Uhr. Aus polizeilicher Sicht lief der Einsatz reibungslos. Ein geparktes Fahrzeug wurde bei einem Unfall im Ortskern von Nottuln leicht beschädigt.

Bis zum heutigen Morgen waren insgesamt drei Veranstaltungen angemeldet. Neben dem großen Trecker-Korso fuhren ca. 50 Fahrzeuge (Traktoren; Lkw und Pkw) durch die Rosendahler Gemeinde Osterwick. 30 dieser Fahrzeuge schlossen sich in Nottuln im Anschluss noch dem Korso an.

Weiterhin befuhren ca. 20 Fahrzeuge aus dem Kreis Borken kommend durch das Kreisgebiet in Richtung Datteln. Diese Fahrzeuge hatten ihre Durchfahrt bei der Kreispolizeibehörde Coesfeld angemeldet und befanden sich auf dem Weg nach Köln, um dort an einer Großveranstaltung teilzunehmen.

Die einzigen Probleme gab es in den frühen Morgenstunden in Senden. Dort hatte sich eine Gruppe von ca. 30 Traktoren zusammengeschlossen und beabsichtigten die Ab- und Auffahrten zur A43 Anschlusstelle Senden zu blockieren. Als sie vor Ort darauf hingewiesen wurden, dass es sich nach Einschätzung der Polizei um eine nicht angemeldete Versammlung handelt, zeigte man sich kooperativ und löste die Blockaden zeitnah wieder auf.

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