Werne. Am Rosenmontag, 12. Februar 2024, haben in Werne wieder die bunt kostümierten, feier-freudigen Besucher/innen in der Innenstadt die Oberhand. Damit der Spaß am närrischen Treiben ohne ein Meer von Scherben auf den Plätzen, Wegen und Straßen des Innenstadtkerns von Jecken in großer Zahl unfallfrei genossen werden kann, greift von 12 bis 24 Uhr wieder ein Glasverbot.
In dieser Zeit dürfen in den in folgenden Straßenzügen keinerlei Glasbehältnisse mitgeführt werden:
Steinstraße vom Markt bis Abzweig Am Griesetorn
Markt ab Neutor/Bült
Klosterstraße
Kirchhof
Das Ordnungsamt der Stadt Werne bittet alle Gäste, die sich den närrischen Lindwurm anschauen möchten, das Glasverbot zu beachten und am besten alle Glasbehältnisse direkt zu Hause zu lassen. Bei Verstößen könne auch ein Bußgeld fällig werden, heißt es aus dem Ordnungsamt.
Hintergrund ist laut Stadtverwaltung die für Werne jeweils sehr große Besucherzahl am Rosenmontag. Während des Umzuges und bei den Feiern danach könne es bei derartigen Veranstaltungen innerhalb kürzester Zeit zu erheblichem Glasbruch kommen. Trotz bereitgestellter Abfallbehälter seien die öffentlichen Straßen, Wege und Plätze dann schnell von einem regelrechten „Scherbenmeer“ übersät. Personenschäden wie Schnittverletzungen seien dann häufig die Folge.
Das Glasverbot werde außerdem auch mit Blick auf die zunehmend höhere Gewaltbereitschaft der Besucher/innen der Veranstaltung erlassen und gründe sich auf Einsatzerfahrungen von Polizei und Ordnungsbehörde, heißt es weiter.
Eine Steigerung des Aggressionspotenzials sei seit 2006 ablesbar. „Grundsätzlich können eine Flasche beziehungsweise ein Glas als Wurfgeschoss oder Schlagwaffe verwendet werden, wobei die Hemmschwelle jeweils nach starkem Alkoholmissbrauch sinkt“, lautet die Begründung für das Glasverbot.