Samstag, September 23, 2023
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St. Johannes erhält kleine Kapelle – Pfarrheim wird renoviert

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Werne. Dass die baufällige Kirche St. Johannes samt Turm dem Abrissbagger zum Opfer fallen wird, steht seit mehreren Wochen fest. In der Gemeindeversammlung hatte Dechant Jürgen Schäfer am Donnerstagabend (11.05.2023) gute Nachrichten.

Im Pfarrheim, das bekanntlich erhalten bleibt und in Kürze umfangreich renoviert werden soll, wird ein sakraler Raum zum Feiern von Gottesdiensten entstehen. Eine kleine Kapelle wird in der bisherigen alten Stube entstehen. Nach dem 1. Juni beginnen die Arbeiten, im Oktober sollen diese abgeschlossen sein.

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Pater Abraham Fischer aus der Abtei Königsmünster, der schon die Kapelle in St. Konrad künstlerisch gestaltet hat, soll den Raum neu beleben. „Er hat schon viele Ideen“, verriet Jürgen Schäfer.

Die Einrichtung einer Kapelle, um im Gemeindeteil Gottesdienste feiern zu können, ist aber längst nicht alles. Das Pfarrheim erhält eine neue Küche, neue sanitäre Anlagen, einen Anstrich und wird umgestaltet. „Nach über 50 Jahren müssen wir investieren“, befand der Dechant. Die Expertise eines Architekten habe man eingeholt. Denn: „Wir wollen nicht aus der Hüfte schießen.“

Das Pfarrheim soll auch ein Treffpunkt für die Jugend werden. Die Caritas-Hausaufgabenhilfe für Kinder aus einkommensschwachen Familie läuft bereits, die Stadt Werne hat ebenfalls Räume für den sozialen Bereich angemietet. „Wir sind glücklich, dass wir beide Partner mit im Boot haben und diese Kooperationen laufen“, betonte Jürgen Schäfer.

Ins Pfarrheim, das erhalten bleibt, kommt eine Kapelle zum Feiern von Gottesdiensten. Außerdem ist eine Renovierung geplant: neue Küche, neuer Sanitärbereich und Anstrich. Foto: Wagner

Während in dem Gebäude viel Neues entsteht, neigt sich die Zeit des Gotteshauses nebenan ihrem Ende entgegen. Am 16. September findet rund um die St. Johannes-Kirche noch ein großes Fest statt, zwei Wochen später erfolgt ihre Profanierung (Entweihung).

An den Bänken habe eine ukrainische Gemeinde Interesse, berichtete Schäfer. Unter anderem die Pieta, das Kreuz hinter dem Altar und die Sakramentsfenster erhalten in der Gemeinde eine neue Bestimmung. Wann genau die über 60 Jahre alte Kirche abgerissen wird, stehe noch nicht fest. Auf der Fläche sei eine Bebauung geplant. Genaueres sei derzeit nicht bekannt.

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