Samstag, Januar 28, 2023

Ruhige Nacht für Einsatzkräfte in Werne – Zwischenfall in Unna

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Werne/Unna. Auch wenn in der Sil­ves­ter­nacht wie­der vie­le Rake­ten in die Luft geschos­sen und zahl­lo­se Knal­ler gezün­det wur­den, ist der Jah­res­wech­sel in der Lip­pe­stadt ver­hält­nis­mä­ßig ruhig geblieben.

„Es sind kei­ne Ein­sät­ze in Wer­ne bekannt, von denen wir sagen wür­den, dass sie in irgend­ei­ner Form außer­ge­wöhn­lich waren“, so ein Spre­cher der Leit­stel­le der Kreis­po­li­zei­be­hör­de Unna.

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Wie vie­le Ein­sät­ze die Poli­zei in der Nacht zum neu­en Jahr ins­ge­samt in der Lip­pe­stadt hat­te, war sta­tis­tisch zum Zeit­punkt der Anfra­ge von WERN­Eplus am frü­hen Sonn­tag­mor­gen noch nicht aus­ge­wer­tet. Ein Ver­gleich zum Ein­satz­auf­kom­men wäh­rend der Coro­na-Ein­schrän­kun­gen war daher noch nicht möglich.

Zwi­schen­fall in Unna: Zwei­jäh­ri­ger erlei­det Ver­bren­nun­gen durch Pyrotechnik

In der Neu­jahrs­nacht gegen 0.05 Uhr befan­den sich die 21-jäh­ri­ge Mut­ter und der 27-jäh­ri­ge Vater mit ihrem zwei­jäh­ri­gen Sohn im Bereich der Mas­se­ner Stra­ße, um den Jah­res­wech­sel zu fei­ern. Dabei gelang ein pyro­tech­ni­scher Gegen­stand in die Kapu­ze des Soh­nes, der noch vor der Her­aus­nah­me aus der Kapu­ze detonierte.

Die Eltern bega­ben sich unver­züg­lich in ein nahe­ge­le­ge­nes Kran­ken­haus und von hier aus wur­de die Poli­zei infor­miert. Der zwei­jäh­ri­ge Sohn erlitt Ver­bren­nun­gen am Hin­ter­kopf und wur­de schwer­ver­letzt in eine Unfall­kli­nik verlegt.

Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich mit sach­dien­li­chen Hin­wei­sen an die Poli­zei­wa­che Unna unter der Ruf­num­mer 02303–921 3120 zu wenden.

Weni­ge Ein­sät­ze für Feu­er­wehr in Werne

Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Wer­ne ver­leb­te eben­falls einen nahe­zu ruhi­gen Jah­res­wech­sel, wie Tobi­as Tenk von der Pres­se- und Öffent­lich­keits­ar­beit der Feu­er­wehr berich­te­te. Den ers­ten Ein­satz hat­te die Feu­er­wehr um 20.25 Uhr in Sto­ckum. Dort war ein Gebüsch abge­brannt. Die Grup­pe aus Sto­ckum lösch­te den Brand ab und kon­trol­lier­te den Bereich danach noch mit einer Wärmebildkamera.

Gut 20 Minu­ten nach Beginn des neu­en Jah­res for­der­ten die Kol­le­gen in Rün­the zwi­schen­zeit­lich die Dreh­lei­ter aus Wer­ne an. Um 1.34 Uhr muss­te die Feu­er­wehr dann noch zu einem Park­platz an der Kurt-Schu­ma­cher-Stra­ße aus­rü­cken, wo Busch­werk brann­te, wel­ches gelöscht wer­den musste. 

„Ins­ge­samt haben wir uns gefreut, dass es nicht mehr Ein­sät­ze gege­ben hat“, so der Ober­brand­meis­ter. In Sto­ckum und Wer­ne waren in der Nacht ins­ge­samt knapp 40 Kräf­te in Einsatz. 

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