Dienstag, Februar 20, 2024

NABU inspiziert Museumswiese – Heimatverein besucht Gersteinwerk

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Werne. Vertreter des NABU haben die Museumswiese in Augenschein genommen, berichtet der Heimatverein Werne in einer Pressemitteilung.

„Eine erste Kartierung durch die Botaniker Karin und Bernd Margenburg vom NABU Kreisverband Unna hat ergeben, dass die Wiese sich gut entwickelt hat. Als Magerwiese kommt sie mit dem kargen Untergrund gut zurecht und ist richtig besiedelt“, schreibt Raimund Happ für den Heimatverein.

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Von einer solchen heimischen Wiese sollte aber in der Blütezeit nicht großblütige Parkblumen erwarten. Insbesondere waren die Botaniker vom Fund der „Acker-Steinsame“ erfreut, die im Kreis Unna nur noch sehr selten anzutreffen ist. Weiterhin blüht zur Zeit die Wildform des Feldsalates, auch der Gundermann und der Persische Ehrenpreis wurden entdeckt.

Aus Sicht der Botaniker hat die Wiese viel Entwicklungspotential in Richtung Blühwiese und kann auf Grund der exponierten Lage mitten in der Stadt den Bürgern zeigen, was unseren Insekten schmeckt und auch deren Fortpflanzung dient. Die Botaniker stellten auch fest, dass das Insekten-Hotel gut angenommen ist und das Buffett für die Wildbienen passend ist.

Weil sehr viele Aufschläge von Ahorn und anderen Baumsamen erkennbar waren, hatte sich die Helfergruppe des Heimatvereins am vergangenen Dienstag getroffen, um diese unerwünschten Ansiedler und andere Fremdkräuter wie etwa die wuchernde Kratzdistel zu entfernt.

Die Radlergruppe des Heimatvereins besuchte das Gersteinwerk in Stockum.

Besuch des Gersteinwerkes

Für die Radlergruppe des Heimatvereins ging es durch die Lippewiesen in Richtung Gersteinwerk. Dort wurden die 35 Teilnehmenden empfangen und mit der werksüblichen Schutzausrüstung versehen. Unter sachkundiger Leitung wurde das Gelände erkundet. Besonderes Interesse galt den neuen Speicherblöcken, die den Strom für eine ganze Stadt vorhalten können. Im weiteren Verlauf ging es zum Lausbach, dessen Wasser wegen der Bergsenkungen über 20 Meter angehoben werden muss, damit das Wasser in die Lippe gelangen kann.

Nach der Besichtigung fuhr die Gruppe zum Hof Schulze Blasum, wo die Heimatfreunde sich mit Kaffee und Kuchen für den Rückweg stärken konnten.

Am 1. Juni beteiligen sich die Radler an der Radwallfahrt nach Werl, die von der Kolpingsfamilie ausgerichtet wird.

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