Dienstag, Februar 7, 2023

Auf „Schürmanns Wiese“ in Stockum wachsen Neubauten

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Sto­ckum. Seit vor ziem­lich genau einem Jahr die Erschlie­ßungs­ar­bei­ten abge­schlos­sen und das Kanal­sys­tem bereits in Betrieb waren, hat sich im Sto­cku­mer Neu­bau­bau­ge­biet „Schür­manns Wie­se“ viel getan. 

26 Gebäu­de ent­ste­hen hier, zumeist Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­häu­ser. Zudem rückt der Bau­be­ginn für zwei Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser näher. Vie­le Bau­ten befin­den sich bereits im Roh­bau und eini­ge auch schon in einem fast fer­ti­gen Zustand, bestä­tig­te Archi­tekt Dirk Ben­ning jetzt auf Nach­fra­ge von WERNEplus.

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Ver­schie­de­ne Bau­wei­sen mit Pult‑, Zelt- und Sat­tel­dä­chern sowie indi­vi­du­el­len Gestal­tungs­for­men wer­den in dem Neu­bau­ge­biet an Stock­ums süd­li­chem Rand errich­tet. Eine pro­vi­so­ri­sche Stra­ßen­be­leuch­tung sei auch schon instal­liert. Nur auf eini­gen weni­gen Grund­stü­cken hät­ten die Arbei­ten noch nicht begon­nen, schil­der­te der Architekt.

Beson­ders die schö­ne Lage am Eika-Wäld­chen und die Nähe zu den Lip­pe­wie­sen hat­te ins­be­son­de­re natur­ver­bun­de­ne Bau­wil­li­ge aus Sto­ckum, aber auch aus Nach­bar­städ­ten wie Wer­ne, Berg­ka­men und Hamm auf den Plan geru­fen. Die Grund­stü­cke in Grö­ßen zwi­schen 450 und 700 Qua­drat­me­tern für frei­ste­hen­de Häu­ser sowie etwas klei­ne­re für Dop­pel­häu­ser waren folg­lich schnell vergeben.

Die Grund­stü­cke in Grö­ßen zwi­schen 450 und 700 Qua­drat­me­tern für frei­ste­hen­de Häu­ser sowie etwas klei­ne­re für Dop­pel­häu­ser waren folg­lich schnell ver­ge­ben. Foto: Gaby Brüggemann

Plus­punk­te aus Sicht der Bau­in­ter­es­sen­ten sei auch die Infra­struk­tur in Sto­ckum mit zwei Kin­der­ta­ges­stät­ten, einer Grund­schu­le, Nah­ver­sor­ger Lidl, Ban­ken, Flei­sche­rei und sons­ti­gem Ein­zel­han­del gewe­sen, berich­te­te Benning.

Die all­ge­mei­ne Lage mit Coro­na-Pan­de­mie und dem Krieg in der Ukrai­ne habe sich 2022 auch auf den Bau­stel­len aus­ge­wirkt und teil­wei­se zu Ver­zö­ge­run­gen geführt. Wäh­rend die Erd­ar­bei­ten noch mit rela­tiv klei­nem Ver­zug abge­schlos­sen wer­den konn­ten, sei es bei den Bau­her­ren auch zu Lie­fer­eng­päs­sen und Kos­ten­stei­ge­run­gen gekom­men. Letz­te­re sei­en für die Eigen­tü­mer aber noch kal­ku­lier­bar und die Umset­zung des Bau­vor­ha­bens mög­lich gewe­sen, erläu­ter­te Benning.

Weil die All­ge­mein­si­tua­ti­on mit Zins­ent­wick­lung, Bau­prei­sen, mög­li­chen Eng­päs­sen bei Mate­ria­li­en und Ver­zö­ge­run­gen auch in die­sem Jahr schwer ein­schätz­bar sei­en, moch­te der Archi­tekt auch kei­ne genau­en Aus­sa­gen über die Fer­tig­stel­lung des Bau­ge­bie­tes tref­fen. Der Stra­ßen­end­aus­bau hin­ge­gen sei schon ter­mi­niert und ste­he für 2026 im Zeit­plan, hieß es.

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