Freitag, Januar 27, 2023

Werne packt Päckchen – 360 Mal Freude unterm Weihnachtsbaum

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Wer­ne. Sämt­li­che 360 Ster­ne sind von den bei­den Wunsch­bäu­men in der Fami­li­en­bil­dungs­stät­te und im Fami­li­en­netz gepflückt und zie­ren nun eben­so vie­le lie­be­voll ver­pack­te Geschenkpakete.

Die Wunsch­baum-Akti­on „Wer­ne packt Päck­chen“ war ein vol­ler Erfolg und wird zum Fest Kin­dern einen Weih­nachts­wunsch erfül­len, deren Gaben­tisch ansons­ten nicht so reich gedeckt ist. Dass dies an Hei­lig­abend mög­lich sein wird, haben vie­le Wunsch-Erfül­ler aus Wer­ne und Umge­bung geschafft, die zu jedem gold­gel­ben Stern einen Weih­nachts­wunsch ver­wirk­licht haben.

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Im Fami­li­en­netz am Neu­tor 5 war am Frei­tag, 16. Dezem­ber 2022, die Freu­de beim Orga­ni­sa­ti­ons­team der Wunsch­baum-Akti­on groß. Aus der katho­li­schen Kir­chen­ge­mein­de St. Chris­to­pho­rus, der Fami­li­en­bil­dungs­stät­te (FBS), dem Cari­tas-Ver­band Lünen, Selm, Wer­ne und der Stadt Wer­ne mit ihrem Fami­li­en­netz hat­ten sich flei­ßi­ge Hel­fe­rin­nen in den Dienst des Christ­kinds gestellt und die Geschenk-Akti­on nach einem gut durch­dach­ten Ver­fah­ren umgesetzt.

Die Wunsch­baum-Akti­on gibt es bereits seit 2009. Nach Pro­ble­men mit dem Daten­schutz im Vor­jahr hat­te man nun ein Modell gewählt, das sich bereits an ande­ren Cari­tas-Stand­or­ten bewährt hat. Und soviel steht fest: Im nächs­ten Jahr heißt es wie­der „Wer­ne packt Päckchen“.

Gro­ße Unter­stüt­zung sei von den Kin­der­ta­ges­stät­ten und der Schul­so­zi­al­ar­beit gekom­men, ver­si­cher­te Bet­ti­na Stil­ter (Fami­li­en­netz) ganz im Sin­ne von Ute Water­hues (Cari­tas), Moni­ka Wes­kamp (FBS) und Judith Boll­erott (Jugend­amt) zum orga­ni­sa­to­ri­schen Ablauf. Die Teams sorg­ten von einer geschütz­ten Aus­wahl der Kin­der über die Wunsch-Akqui­se bis zum Abho­len und Aus­ge­ben der fein geschnür­ten Päck­chen für das Gelin­gen der Akti­on. „Das ging alles Hand in Hand“, so Waterhues.

Damit die Emp­fän­ger der Päck­chen anonym blei­ben kön­nen, ermög­lich­te eine Ster­nen-Num­mer die ver­trau­li­che Zuord­nung aus­schließ­lich durch die Ver­ant­wort­li­chen. Außer­dem waren auf jedem Ster­nen der Wunsch, das Geschlecht und das Alter der Kin­der verzeichnet.

„Wun­der­bar gelau­fen“, „sehr posi­ti­ve Rück­mel­dun­gen“, vie­le Tür-und-Angel­ge­sprä­che im Fami­li­en­netz“ – so und ähn­lich lau­te­ten am Frei­tag die Kom­men­ta­re aus dem Organisationsteam.

Und dass die Freu­de-Aus­beu­te nicht nur auf Sei­ten der Beschenk­ten liegt, hör­ten die Team-Mit­glie­der auch von jenen, die Wün­sche erfüllt haben. So hat­ten die Fami­li­en viel Spaß dar­an, die Päck­chen zu schnü­ren, berich­te­te Stil­ter. Zusätz­lich zu dem Kin­der­wün­schen wan­der­ten außer­dem oft noch Süßig­kei­ten und Kar­ten mit Weih­nachts­grü­ßen in die Päck­chen, hieß es.

Auf dem Spen­den­kon­to gin­gen zudem von einem Ver­ein der Gegen­wert für 24 Päck­chen ein, eine wei­te­re Spen­de umfass­te sogar 40 Pake­te. Im ers­ten Fall wur­de die Spen­de sei­tens der Stadt in Geschenk­pa­ke­te umge­wan­delt, im zwei­ten waren kfd-Hel­fe­rin­nen zur Stelle.

Pfarrd­e­chant Jür­gen Schä­fer zeig­te sich beein­druckt vom Erfolg der Akti­on. „Es ist ja kein unbe­las­te­tes Weih­nach­ten“, sag­te er mit Blick auf die Kri­sen, denen ins­be­son­de­re auch Fami­li­en aus­ge­setzt sind. „Das ist der Ham­mer“, freu­te sich der Schä­fer über das sozia­le Engagement.

Auch im Jugend­amt um Lei­ter Maik Rolefs habe die Spen­den­be­reit­schaft die Erwar­tun­gen über­trof­fen. Man hat­te des­halb sogar einen Plan B ent­wi­ckelt, der dann aber nicht bemüht wer­den muss­te, berich­te­te Judith Boll­erott, die das Orga-Team für das Jugend­amt ver­stärk­te. „Wer noch ein Päck­chen abge­ben muss, kann dies ger­ne an bei­den Stand­or­ten (FBS und Fami­li­en­netz) noch bis Mon­tag 19. Dezem­ber, tun“, ergänz­te sie.

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