Mittwoch, August 10, 2022

Unterbrechung des Radwegs an der B54 bleibt noch länger bestehen

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Wer­ne. Der Rad­weg ent­lang der B54 zwi­schen Wer­ne und Her­bern wird nicht nur in den Som­mer­fe­ri­en gern von Rad­fah­rern genutzt. Doch ein Ärger­nis besteht schon seit der Fer­tig­stel­lung des Wegs vor vie­len Jah­ren, denn ein Stück – zwi­schen dem Weren­bold­weg und Kase­mann­weg – konn­te bis­her nicht gebaut werden.

„Es ist zwar eine Umlei­tung durch die Feld­we­ge aus­ge­schil­dert, die aber von den meis­ten Rad­fah­rern und Inline­ska­tern nicht genutzt wird. Die blei­ben auf dem schma­len, holp­ri­gen Strei­fen ent­lang der B54. Gera­de wenn die­ser Bereich ent­ge­gen des Ver­kehrs­flus­ses genutzt wird, ist das aus mei­ner Sicht wegen der vie­len Autos und Lkws sehr gefähr­lich“, sagt Anwoh­ner Bene­dikt Hülsmann.

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Der Land­wirt hat sich schon vor mehr 20 Jah­ren als Grund­schü­ler mit eini­gen Freun­den für einen Rad­weg zwi­schen Wer­ne und Her­bern ein­ge­setzt. „Damals sind wir mit unse­ren Go-Karts zu den Nach­barn gefah­ren und haben meh­re­re hun­dert Unter­schrif­ten gesam­melt und an den dama­li­gen Bür­ger­meis­ter Mein­hard Wich­mann über­reicht“, erin­nert sich Hüls­mann. Der Rad­weg ent­lang der B54 zwi­schen Wer­ne und Her­bern wur­de Jah­re spä­ter gebaut – mit der benann­ten Lücke.

Die Bus­hal­te­stel­le wird, wenn der Rad­we­ge­an­schluss ent­steht, bar­rie­re­frei aus­ge­baut. Foto: Volkmer 

Zustän­dig für den Bau des feh­len­den Teil­stücks ist der Lan­des­be­trieb Stra­ßen­bau Nord­rhein-West­fa­len, kurz Straßen.NRW. „Wir sind noch mit­ten in der Pla­nung, gehen aber davon aus, dass wir bis Ende nächs­ten Jah­res sowohl den Pla­nungs­ent­wurf als auch die Aus­füh­rungs­pla­nung fer­tig haben“, berich­tet Nadia Leihs, Pres­se­spre­che­rin von Straßen.NRW auf Anfra­ge von WERNEplus.

Auch die Fra­ge des Grund­er­werbs müs­se noch final geklärt wer­den, damit für den Bereich das Bau­recht erlangt wer­den kön­ne. „Wenn das alles so wie ange­dacht klappt, könn­te theo­re­tisch 2024 gebaut wer­den“, ver­mu­tet Leihs. Eine auf den ers­ten Blick sehr lan­ge Bear­bei­tungs­zeit für einen Rad­weg mit einer Län­ge von etwa 250 Metern.

Die Pla­nung des Rad­we­ges sei auch nicht kom­pli­ziert, heißt es dazu von der Spre­che­rin. Aller­dings müs­se in dem Bereich auch die dor­ti­ge Bus­hal­te­stel­le bar­rie­re­frei aus­ge­baut und an die künf­ti­ge Ver­kehrs­füh­rung ange­passt wer­den. Der Durch­lass, durch den ein klei­ner Bach ver­läuft, müs­se dazu bei der Pla­nung bedacht wer­den. Über­dies sei es vor dem Bau­start nötig, Kom­pen­sa­ti­ons­maß­nah­men zu pla­nen, weil mit dem Bau des Rad­wegs Flä­chen­ver­sie­ge­lun­gen durch­ge­führt wer­den müssen.

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