Mittwoch, August 17, 2022

Titus Müller liest in Werne aus „Das zweite Geheimnis“

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Wer­ne. Pre­mie­re für Titus Mül­ler im Wohn­zim­mer der Stadt­bü­che­rei Wer­ne: Am Don­ners­tag, 9. Juni 2022, hat der Schrift­stel­ler den ein­zi­gen frei­en Ter­min in sei­nem Kalen­der für sei­ne ein­ge­schwo­re­ne Wer­ner Leser­ge­mein­de reser­viert und wird aus sei­nem gera­de erschie­ne­nen Roman „Das zwei­te Geheim­nis“ (Hey­ne) lesen.

Der Band ist nach „Die frem­de Spio­nin“ (2021) der zwei­te Teil einer Tri­lo­gie des viel­fach aus­ge­zeich­ne­ten Autors. Er nimmt die Leser mit ins Ost­ber­lin des Jah­res 1973 und mit­ten hin­ein in das Leben der Spio­nin Ria Nachtmann.

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Prä­sen­tiert wer­de der Lese­abend in einer Koope­ra­ti­on von Stadt­bü­che­rei und Bücher Beck­mann, kün­dig­ten Buch­händ­ler Huber­tus Water­hu­es und die Lei­te­rin der Stadt­bü­che­rei, Ger­lin­de Schürk­mann, an. 

Mit maxi­mal 80 Plät­zen ist die Zahl der Zuhörer/innen im Wohn­zim­mer der Biblio­thek begrenzt und ein Run auf die Kar­ten gewiss. Wer dabei sein möch­te, soll­te sich also spu­ten. Im Vor­ver­kauf sind die Tickets seit Sams­tag, 14. Mai, in der Stadt­bü­che­rei und bei Bücher Beck­mann zum Preis von 12 Euro zu haben (Abend­kas­se 15 Euro). Der För­der­ver­ein der Stadt­bü­che­rei sorgt mit Geträn­ken für das Wohl der Gäste.

„Ein klei­nes biss­chen haben wir Titus Mül­ler ja schon adop­tiert“, blick­te Huber­tus Water­hu­es auf vie­le, immer wie­der fas­zi­nie­ren­de Lesun­gen Mül­lers in Wer­ne zurück. Neben dem rest­los begeis­ter­ten Aben­den in der Buch­hand­lung stach im ver­gan­ge­nen Jahr auch die St.-Christophorus-Kirche als beson­ders atmo­sphä­ri­scher Lese­ort her­aus, als Titus Mül­ler hier „Die frem­de Spio­nin“ präsentierte.

„Wir freu­en uns rie­sig“, gerie­ten Ger­lin­de Schürk­mann und Huber­tus Water­hu­es in Erwar­tung einer erneut eben­so fas­zi­nie­ren­den wie akri­bisch recher­chier­ten Geschich­te des Schrift­stel­lers ins Schwärmen.

Zum einen sei­en da Erzäh­lun­gen des all­täg­li­chen Glücks wie „Das Glück hat Scho­ko­la­den­fin­ger“, in denen Mül­ler wie durch ein Mikro­skop auf die klei­nen Din­ge des Lebens schaut und dar­aus sei­ne Tex­te ent­spinnt, schil­der­te Water­hu­es. Zum ande­ren gebe es die aus akri­bi­scher Recher­che her­aus ent­stan­de­nen his­to­ri­schen Roma­ne. „Es ist wie eine nach­ge­hol­te Geschichts­stun­de, wie Geschich­te, die man in dem Moment erlebt“, bestä­tig­te auch Ger­lin­de Schürk­mann. Hin­zu kom­me, so ver­si­cher­ten schließ­lich bei­de, die „wirk­lich ergrei­fen­de Live-Prä­senz“ von Titus Müller.

Zum Buch: „1973. Die Welt­fest­spie­le der Jugend ver­wan­deln den Ber­li­ner Alex­an­der­platz in eine Fes­ti­val­ge­län­de mit acht Mil­lio­nen Besu­cher. Wäh­rend vor­der­grün­dig freie Lie­be, lan­ge Haa­re und bun­tes Cha­os herr­schen, sieht Ober­leut­nant der Staats­si­cher­heit Eick­hoff die Gele­gen­heit, sich an einer alten Fein­din zu rächen: Der Spio­nin Ria Nacht­mann…“ (Hey­ne Verlag)

Die Wahl des Ver­an­stal­tungs­or­tes für den 9. Juni gestal­te­te sich wegen der Ver­an­stal­tung „Don­ners­tags in Wer­ne“ an die­sem Abend zunächst als schwie­rig, berich­te­ten Water­hu­es und Schürk­mann, dass des­halb die Pfarr­kir­che, der Bür­ger­saal im Alten Rat­haus und die Buch­hand­lung glei­cher­ma­ßen ausschieden.

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