Donnerstag, Mai 26, 2022

Stadtbücherei: Energiekosten-Messgerät im Verleih

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Wer­ne. Bücher, Zeit­schrif­ten, Ton­trä­ger und mehr – eine Biblio­thek wie die Stadt­bü­che­rei Wer­ne ist schon von ihrem Wesen her auf Nach­hal­tig­keit aus. Mit einem neu­en Ener­gie­kos­ten­mess­ge­rät, das ab sofort in der Ver­leih geht, und mit dem Büche­rei­aus­weis für vier Wochen kos­ten­los aus­ge­lie­hen wer­den kann, wird das bereits bestehen­de Ver­leih-Ange­bot von E‑Book-Rea­dern oder Tonie­bo­xen nun erweitert. 

Gemein­sam mit Kli­ma­schutz­ma­na­ger Johan­nes zur Bon­sen stell­te die Lei­te­rin der Büche­rei, Ger­lin­de Schürk­mann, am Frei­tag (25. März 2022) das Gerät vor. Damit kann man den Strom­ver­bräu­chen im eige­nen Haus­halt auf die Spur kommen.

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Die Aus­lei­he von Strom­mess­ge­rä­ten über kom­mu­na­le Biblio­the­ken wur­de durch das Umwelt­bun­des­amt initi­iert, erklär­te zur Bon­sen. Der Packung mit dem Gerät lie­gen zudem Info-Bro­schü­ren zur Hand­ha­bung und Ener­gie­kos­ten­mes­sung bei. Die Anwen­dung ist denk­bar ein­fach. Der Strom­mes­ser funk­tio­niert wie ein Zwi­schen­ste­cker, ähn­lich einer Zeitschaltuhr.

So lässt sich bei­spiels­wei­se auch der Strom­ver­brauch durch die Stand­by-Funk­tio­nen vie­ler elek­tri­scher Gerä­te mes­sen. Bun­des­weit ent­stün­den im Jahr so Strom­kos­ten in einem unte­ren ein­stel­li­gen Mil­li­ar­den­be­reich, bezif­fer­te der Kli­ma­schutz­ma­na­ger den letzt­lich unge­nutzt ver­brauch­ten Strom. „Die bes­te Kilo­watt­stun­de ist die, die man nicht ver­braucht“, mein­te er. Anhand der Kos­ten­rech­nung lie­ßen sich so Ein­spar­po­ten­zia­le identifizieren.

Eine Mög­lich­keit, die man in der Stadt­bü­che­rei nicht nur ger­ne unter­stützt, son­dern künf­tig auch noch erwei­tern möch­te, sag­te Ger­lin­de Schürk­mann. Das Ener­gie­kos­ten­mess­ge­rät wer­de an der Aus­ga­be gut sicht­bar depo­niert. Das nach­hal­ti­ge Prin­zip habe sich etwa bei den E‑Book-Rea­dern oder den Tonie­bo­xen schon gut bewährt, schil­der­te sie. So kön­ne man ein etwa E‑Book aus­lei­hen und tes­ten, ob einem die Tech­nik zusagt. Gene­rell schär­fe dies auch das Kon­sum­be­wusst­sein für eine bes­se­re Nach­hal­tig­keit. Zur Zeit ver­schaf­fe man sich einen Über­blick über wei­te­re Aus­lei­he-Ange­bo­te und sei dazu auch im Gespräch mit dem Förderverein.

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