Sonntag, November 27, 2022

Restaurant Hornemühle: Sanimir Cufurovic hört am Jahresende auf

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Wer­ne. Die Ent­schei­dung ist Sani­mir Cufu­ro­vic nicht leicht gefal­len. Doch nach vier Jah­ren ist für ihn Schluss im Restau­rant Hor­ne­müh­le. Vor allem fami­liä­re und gesund­heit­li­che Grün­de führt der 54-Jäh­ri­ge im Gespräch mit WERN­Eplus auf.

„Es sind vie­le Fak­to­ren, die zusam­men­kom­men, aber letzt­lich haben wir als Fami­lie ent­schie­den, die­sen Schritt zu gehen”, erzählt Cufu­ro­vic, der von sei­nen Freun­den nur „Sani” genannt wird. Und vie­le Freun­de hat er in den ver­gan­ge­nen fast vier Jah­ren reich­lich gewonnen. 

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Der gebür­ti­ge Bos­ni­er dankt vor allem Mar­kus Klen­ner und Ingo Har­hoff sowie Bru­no Bisping­hoff, mit denen er zunächst nur geschäft­lich zu tun hat­te. „Sie haben mir viel Mut zuge­spro­chen, vie­le Rat­schlä­ge gege­ben und mich immer unter­stützt”, betont Sani­mir Cufu­ro­vic. Denn in der Anfangs­zeit sei es nicht leicht gewe­sen, doch schließ­lich ging es immer wei­ter berg­auf. Selbst die Lock­downs über­stand das Restau­rant dank der treu­en Kund­schaft und des belieb­ten Mitnahme-Services.

„Wir hat­ten sehr gute Zah­len, doch wir schaf­fen es jetzt lei­der nicht mehr, das gro­ße Haus mit sei­nen rund 150 Plät­zen wei­ter zu ent­wi­ckeln. Dazu fehlt auch das exter­ne Per­so­nal, was ein­fach schwer zu fin­den und zu hal­ten ist”, ver­weist der Gas­tro­nom dann auch auf die fami­liä­re Situa­ti­on. Der ältes­te Sohn Haris, der genau wie der jün­ge­re Anel (17) immer in der Hor­ne­müh­le aus­ge­hol­fen hat, ist inzwi­schen 24 Jah­re alt, Inge­nieur und zieht mit Ehe­frau Dzenana dem­nächst nach Hamm. Zudem sei Ehe­frau und Küchen­che­fin Zeri­na gesund­heit­lich anschlagen. 

Sani­mir Cufu­ro­vic (links), sein Hor­ne­müh­le-Vor­gän­ger Mus­ta­fa „Mucho” Mrzl­jak (mit­te) und Eldin Mur­tic (Restau­rant am Yacht­ha­fen in Rün­the) kom­men alle aus der Stadt Veli­ka Kla­du­sa in Bos­ni­en. Letz­te­re sind die Cou­sins von Cufu­ro­vics Ehe­frau und stan­den ihm in schwe­ren Zei­ten immer zur Sei­te. Foto: privat

Mit der Fami­lie sei aber auch abge­spro­chen, dass man in Wer­ne bleibt. „Wir füh­len uns hier wohl, haben eine Woh­nung gefun­den und neh­men uns erst ein­mal eine Aus­zeit”, sagt Cufu­ro­vic, dem ein Stamm­gast und Freund ab Janu­ar einen Job ange­bo­ten hat. Aber erst ein­mal geht es in den Ski-Urlaub nach Tirol. 

Aber auch die Rück­kehr in die Gas­tro­no­mie kann sich „Sani” gut vor­stel­len: „Wenn wir etwas Pas­sen­des in Wer­ne fin­den, war­um nicht? Mei­ne Freun­de haben mir signa­li­siert, mir dann wie­der zu helfen.”

In der Hor­ne­müh­le ist für ihn und sei­ne Fami­lie spä­tes­tens am 26. Dezem­ber 2022 Schluss, es sei denn, der Besit­zer fin­det vor­ab eine Nach­fol­ge­lö­sung. „Wir geben bis zum letz­ten Tag alles für unse­re Gäs­te. Ich wei­se jetzt auch dar­auf hin, dass die aus­ge­ge­be­nen Gut­schei­ne nur bis zu die­sem Zeit­punkt ein­ge­löst wer­den kön­nen”, betont der 54-Jährige.

Mit dem Ver­päch­ter gehen die Cufu­ro­vics im Guten aus­ein­an­der. „Wir hat­ten mit der Fami­lie Moor­mann immer ein tol­les Ver­hält­nis, ich möch­te mich herz­lich bei ihnen bedan­ken sowie natür­lich bei allen treu­en Kun­din­nen und Kun­den”, so der schei­den­de Gas­tro­nom abschließend.

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