Montag, Januar 24, 2022

Pastoralreferent Pawlitzek – ein Mann für alle Fälle in der Gemeinde

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Werne. Vor einem guten Jahr hat Pas­toral­ref­er­ent Robert Pawl­itzek seinen Dienst in der Kirchenge­meinde St. Christopho­rus Werne ange­treten. Auch seine Arbeit ist durch die Auswirkun­gen der Pan­demie ganz anders gewe­sen als geplant.

„Es ist in Zeit­en der vie­len Kon­tak­tbeschränkun­gen schon schwierig gewe­sen, so schnell anzukom­men, wie ich es mir gewün­scht hätte. Statt per­sön­lich­er Gespräche und Begeg­nun­gen lief viel über dig­i­tale Wege“, erk­lärt Pawl­itzek im Gespräch mit WERNEplus.

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Immer­hin – da, wo es Möglichkeit­en zu per­sön­lichen Tre­f­fen gegeben habe, sei er dabei gewe­sen. Im zurück­liegen­den Som­mer, als viele Coro­na-Beschränkun­gen zwis­chen­zeitlich ent­fall­en sind, habe er viele vorher nur dig­i­tal mögliche Begeg­nun­gen mit ehre­namtlich Täti­gen von St. Christopho­rus und Pro­tag­o­nis­ten benach­barter Gemein­den nachgeholt.

Ein Bere­ich, der wegen der Pan­demie aus­fall­en musste, war die Fir­mvor­bere­itung. Diese soll nun im kom­menden Jahr mit einem Dop­pel­jahrgang nachge­holt wer­den. Dafür hat der Pas­toral­ref­er­ent gemein­sam mit den Kat­e­chetinnen und Kat­e­cheten vor einiger Zeit 235 Jugendliche aus den Jahrgän­gen 2004 bis 2006 aus der Gemeinde angeschrieben und unter dem Mot­to „Exper­i­ment Fir­mung“ zu ein­er Umfrage eingeladen.

Die Ziel­gruppe soll so die Möglichkeit bekom­men, indi­vidu­elle Wün­sche, Hoff­nun­gen, Fra­gen und Ziele zu for­mulieren, die The­ma der Fir­mvor­bere­itung wer­den kön­nten. „Mir liegen jet­zt schon über 80 Antworten vor, das sind über 35 Prozent. Das ist eine gute Res­o­nanz, mit der ich gar nicht gerech­net habe“, freut sich Pawl­itzek. Am 30. Jan­u­ar soll der  Eröff­nungs­gottes­di­enst für die Fir­mvor­bere­itung stattfinden.

Pawl­itzek selb­st hat schon viele ehre­namtliche Tätigkeit­en in ver­schiede­nen Gemein­den aus­geübt. Sternsinger, Mess­di­ener­leit­er, Aushil­fs-Küster und Mit­glied im Pfar­reirat – es gibt kaum eine Auf­gabe, die der 36-Jährige bish­er noch nicht aus­geübt hat. Seine Auf­gaben als Pas­toral­ref­er­ent sind eben­so vielfältig. „In Werne bin ich unter anderem Ansprech­part­ner für den Jugen­drat, mit dem ich im Som­mer auch erste Aktio­nen durchge­führt habe“, beschreibt Pawl­itzek sein Auf­gabenge­bi­et. Dazu ist er in der Kita St. Johannes der Täufer tätig, besucht die Kinder und feiert regelmäßig Gottes­di­en­ste mit ihnen.

Der Beerdi­gungs­di­enst gehört eben­falls zu seinen Auf­gaben. „Das möchte ich auch nicht mis­sen, denn das ist eine wertvolle Auf­gabe für die Men­schen, mit denen ich in Kon­takt komme und so auch für mich eine wichtige Erfahrung. Diese Auf­gabe hat­te Pawl­itzek bere­its für die Heilig Geist Gemeinde in Hamm-Bock­um-Höv­el aus­geübt, von wo er im Novem­ber 2020 nach Werne kam.

Auf dem Wun­schzettel des Pas­toral­ref­er­enten für dieses Jahr ste­ht eine Reise nach Taizé. Der kleine Ort nahe dem ost­franzö­sis­chen Cluny ist Sitz ein­er geistlichen Gemein­schaft, die zum Tre­ff­punkt für Jugendliche aus der ganzen Welt gewor­den ist. „Das ist ein Ort, den ich per­sön­lich sehr schätze“, sagt der 36-Jährige. Vorge­se­hen ist die Fahrt für die Firm­linge in der zweit­en Woche der Osterferien.

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