Samstag, Juli 2, 2022

Maria Thiemann geht: Zum Abschied flossen auch Tränen

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Wer­ne. Ein Ständ­chen zum Abschied – doch dies­mal mit ver­tausch­ten Rol­len: Nicht die Gemein­de­mit­glie­der san­gen ihrer schei­den­den Pas­to­ral­re­fe­ren­tin in der Chris­to­pho­rus-Kir­che ein Lied, es war Maria Thie­mann, die mit dem umge­dich­te­ten Vicky Lean­dros-Schla­ger „Ich lie­be das Leben“ für wei­te­re Trä­nen der Rüh­rung sorg­te. „Und wei­ne ich manch­mal noch um dich, das geht vor­über sicher­lich“, hieß es im Refrain.

Dass der Abschied schwer fiel, war an den Gesich­tern der rund 250 Got­tes­dienst­be­su­cher deut­lich abzu­le­sen. Im Ver­lauf ihrer 23-jäh­ri­gen Tätig­keit hat Maria Thie­mann vie­le posi­ti­ve Spu­ren hin­ter­las­sen, wie Pfar­rei­rats­vor­sit­zen­de Mari­an­ne Schäper-Mür­mann in ihrer Anspra­che am Ende der Mes­se beton­te. „Mit dei­ner Herz­lich­keit und Glaub­wür­dig­keit hast du vie­le Men­schen erreicht.“

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Vie­le Jun­gen und Mäd­chen hat sie auf die Erst­kom­mu­ni­on vor­be­rei­tet. Die Stern­sin­ger­ak­tio­nen mit gro­ßen und klei­nen Akti­ven, die Aus­zei­ten im Advent, das jähr­lich statt­fin­den­de Run­ning Din­ner, der Sonn­tags­aus­klang, die After Eight-Grup­pe – vie­les trägt ihre Hand­schrift. Unver­ges­sen ist die Schäf­chen­pa­ra­de beim Rosen­mon­tags­zug 2005 unter dem Mot­to „Eine scha®fe Gemein­de“. In schwar­zen Schaf­kos­tü­men inmit­ten einer gro­ßen wei­ßen Her­de zogen Maria Thie­mann und Pater Ralf Bir­ken­hei­er durch die Wer­ner Innenstadt.

Groß und Klein nutz­ten nach dem Got­tes­dienst die Chan­ce, sich von der Pas­to­ral­re­fe­ren­tin per­sön­lich zu ver­ab­schie­den. Foto: MSW

Nach dem Schluss­lied nutz­ten vie­le vor der Kir­chen­tür die Gele­gen­heit, sich von der Pas­to­ral­re­fe­ren­tin per­sön­lich zu ver­ab­schie­den. Bei Schnitt­chen und Sekt dau­er­te es lan­ge, bis sich gro­ße und klei­ne Gemein­de­mit­glie­der auf den Heim­weg machten.

Als Abschieds­ge­schen­ke gab es einen Schlaf­sack und eine Gitar­re von der Gemein­de, zwei Din­ge, für die Maria Thie­mann in den nächs­ten Wochen sicher Ver­wen­dung haben wird. Denn bevor die 56-Jäh­ri­ge am 1. Dezem­ber 2022 ihre neue Stel­le als Seel­sor­ge­rin am St. Mari­en-Hos­pi­tal in Lünen antritt, will sie auf dem Jakobs­weg in Rich­tung Sant­ia­go de Com­pos­te­la pilgern.

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