Mittwoch, August 17, 2022

Lippebrücke: Neue Holzgeländer sind Schutzmaßnahme für Radfahrer

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Werne/Rünthe. Pas­send zum früh­lings­haf­ten Wet­ter der ver­gan­ge­nen Tage und der damit ver­bun­de­nen grö­ße­ren Anzahl an Men­schen, die mit dem Rad unter­wegs sind, haben an der Lip­pe­brü­cke wie­der Arbei­ten statt­ge­fun­den, die vor allen Din­gen Rad­fah­rern die­nen sollen.

An das bestehen­de Gelän­der des neu­en Über­wegs sind in die­ser Woche Holz­ge­län­der als Erwei­te­rung ange­bracht wor­den. „Das dient pri­mär dem Schutz der Rad­fah­rer, damit die nicht in die Böschung fah­ren“, erklärt Nadia Leihs, Pres­se­spre­che­rin von Straßen.Nrw auf Anfra­ge von WERN­Eplus. „Das ver­wen­de­te Holz ist bereits imprä­gniert und wird daher auch nicht mehr gestri­chen“, so die Sprecherin.

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Auf der Lis­te der noch zu erle­di­gen­den Din­ge steht auf der Wer­ner Sei­te der Brü­cke noch die Anbrin­gung eines neu­en Vor­weg­wei­sers mit den Rich­tungs­an­ga­ben für alle, die in Rich­tung Berg­ka­men unter­wegs sind. Unter­halb der Brü­cke fin­den in den kom­men­den Wochen eben­falls noch Arbei­ten statt. Dort wird zwi­schen Wider­la­ger und Über­bau ein soge­nann­ter Vogel­ein­flug­schutz mon­tiert. Damit soll ver­hin­dert wer­den, dass sich die Tie­re unter­halb der Fahr­bahn einrichten.

Damit Rad­fah­rer nach dem Über­que­ren der Brü­cke nicht ver­se­hent­lich in der Böschung lan­den, sind Gelän­der aus Holz ange­bracht wor­den. Foto: Volkmer

In der kom­men­den Woche wer­den Mit­ar­bei­ter des Lan­des­be­triebs zudem noch ein­mal die bestehen­den Ent­wäs­se­rungs­ein­rich­tun­gen über­prü­fen. Die­se Arbei­ten wer­den laut Leihs in der Nähe der Links­ab­bie­ger­spur auf Berg­ka­mener Sei­te gesche­hen und ledig­lich zwei Stun­den dau­ern. „Das ist nur ein klei­ner Ein­griff, der nicht im Berufs­ver­kehr durch­ge­führt wird.“ Mit einer Sper­rung sei nicht zu rech­nen, für die Kon­trol­le wer­de die Spur nur zwi­schen­zeit­lich ver­kürzt. An wel­chem Tag die­se Arbei­ten statt­fin­den, stand am Mitt­woch­nach­mit­tag noch nicht fest.

Bei der „Rena­tu­rie­rung“ des Bau­felds auf der Sei­te des Zechen­rad­wegs ist bis­her zwei­mal Gras aus­ge­sät wor­den. Die Bepflan­zung mit Sträu­chern und Bäu­men wie Win­ter­lin­den und Hain­bu­chen wird vor­aus­sicht­lich erst im Herbst durch­ge­führt. Zu die­sem Zeit­punkt sei die Wahr­schein­lich­keit, dass die Pflan­zen wie gewünscht ein­wur­zeln, ein­fach grö­ßer als bei einer jet­zi­gen Pflan­zung, sag­te die Sprecherin.

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