Mittwoch, Oktober 5, 2022

Energiepreise und kühlere Nächte: Freibadsaison endet kurzfristig

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Wer­ne. Nach der bis­her erfolg­reichs­ten Open Air-Sai­son im Neu­bau been­det das Sole­bad kurz­fris­tig schon am 1. Sep­tem­ber die Frei­bad­zeit. Grün­de dafür sind das Ende der jüngs­ten Hoch­som­mer­pha­se, käl­ter wer­den­de Näch­te und die stei­gen­den Energiepreise.

Wer noch ein­mal im gro­ßen Außen­be­cken sei­ne Bah­nen zie­hen möch­te, kann dies am Mitt­woch, 31. August, noch ein­mal von 6 bis 20 Uhr tun. In den letz­ten Tagen sei die Nach­fra­ge nach Bewe­gung im Außen­be­cken schon deut­lich zurück­ge­gan­gen und der Bereich ledig­lich noch von einer hand­voll Gäs­te besucht wor­den, berich­tet Bad­lei­ter Jür­gen Thöne.

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„Wir möch­ten das Frei­bad­be­cken ein­fach nicht mehr hei­zen. Das wür­de nicht im Ver­hält­nis zur Zahl der Nut­zer ste­hen und hat natür­lich eben­so mit der der­zei­ti­gen Ener­gie-Situa­ti­on in Deutsch­land zu tun“, erklärt Thö­ne. Da nach der lan­gen Hit­ze­pe­ri­ode jetzt die Näch­te wie­der küh­ler wer­den, wäre ein Hei­zen nötig, damit die Tem­pe­ra­tur des Beckens nicht unter 22 Grad absinkt.

Die nor­ma­le Tem­pe­ra­tur im Becken beträgt 24 Grad. Die­se konn­te in den ver­gan­ge­nen Wochen wegen des Som­mers mit teils tro­pi­schen Tem­pe­ra­tu­ren sogar ohne Heiz-Unter­stüt­zung erreicht wer­den. Trotz des Endes der Frei­bad­sai­son wird es mög­lich sein, bei gutem Wet­ter die Son­ne noch drau­ßen zu genie­ßen, denn die Lie­ge­flä­chen vor der Schwimm­hal­le und dem Sole­be­reich wer­den wei­ter angeboten.

Sai­son 2022 im Sole­bad beson­ders erfolgreich

Die bis­lang erfolg­reichs­te Frei­luft-Sai­son im neu gebau­ten Bad star­te­te am 14. Mai. Allein im Juli und August ström­ten 70.000 Gäs­te in die Ein­rich­tung. Ins­ge­samt sei­en es in der Frei­bad­sai­son 110.000 zah­len­de Bade­gäs­te gewe­sen, so Thö­ne. Betriebs­stärks­ter Tag war der 14. August. An dem Tag kauf­ten 2.755 Besu­cher ein Ticket. Seit Anfang des Jah­res sind im Sole­bad bereits über 150.000 Gäs­te gezählt worden.

Für das Bad-Team sei es eine lan­ge, arbeits­rei­che Sai­son gewe­sen. „Die haben das toll gewuppt“, lobt Thö­ne die Beleg­schaft, die auch durch Coro­na-Erkran­kun­gen geschwächt wor­den ist. „Wir haben in gewis­ser Wei­se Glück gehabt, dass nicht alle auf ein­mal, son­dern nach­ein­an­der krank gewe­sen sind.“ Zu ver­dan­ken sei dies nicht zuletzt den strik­ten Coro­na-Vor­ga­ben. „Wir haben die Leu­te direkt erst ein­mal nach Hau­se geschickt, wenn es irgend­wel­che Anzei­chen gab“, so Thöne. 

Erfreut berich­tet der Bad­lei­ter über­dies davon, dass es kei­ne nen­nens­wer­ten Zwi­schen­fäl­le gege­ben habe. Ver­ein­zel­te Was­ser­ret­tun­gen habe es zwar gege­ben, den­noch sei­en ins­ge­samt kei­ne dra­ma­ti­schen Situa­tio­nen entstanden. 

Mit der Umstel­lung auf die Win­ter­sai­son ent­fällt ab sofort der Mon­tag als Öff­nungs­tag wie­der. Dann ist die Ein­rich­tung nur für den Schul- und Ver­eins­be­treib geöffnet. 

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