Energiepreise und kühlere Nächte: Freibadsaison endet kurzfristig

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Werne. Nach der bisher erfolgreichsten Open Air-Saison im Neubau beendet das Solebad kurzfristig schon am 1. September die Freibadzeit. Gründe dafür sind das Ende der jüngsten Hochsommerphase, kälter werdende Nächte und die steigenden Energiepreise.

Wer noch einmal im großen Außenbecken seine Bahnen ziehen möchte, kann dies am Mittwoch, 31. August, noch einmal von 6 bis 20 Uhr tun. In den letzten Tagen sei die Nachfrage nach Bewegung im Außenbecken schon deutlich zurückgegangen und der Bereich lediglich noch von einer handvoll Gäste besucht worden, berichtet Badleiter Jürgen Thöne.

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„Wir möchten das Freibadbecken einfach nicht mehr heizen. Das würde nicht im Verhältnis zur Zahl der Nutzer stehen und hat natürlich ebenso mit der derzeitigen Energie-Situation in Deutschland zu tun“, erklärt Thöne. Da nach der langen Hitzeperiode jetzt die Nächte wieder kühler werden, wäre ein Heizen nötig, damit die Temperatur des Beckens nicht unter 22 Grad absinkt.

Die normale Temperatur im Becken beträgt 24 Grad. Diese konnte in den vergangenen Wochen wegen des Sommers mit teils tropischen Temperaturen sogar ohne Heiz-Unterstützung erreicht werden. Trotz des Endes der Freibadsaison wird es möglich sein, bei gutem Wetter die Sonne noch draußen zu genießen, denn die Liegeflächen vor der Schwimmhalle und dem Solebereich werden weiter angeboten.

Saison 2022 im Solebad besonders erfolgreich

Die bislang erfolgreichste Freiluft-Saison im neu gebauten Bad startete am 14. Mai. Allein im Juli und August strömten 70.000 Gäste in die Einrichtung. Insgesamt seien es in der Freibadsaison 110.000 zahlende Badegäste gewesen, so Thöne. Betriebsstärkster Tag war der 14. August. An dem Tag kauften 2.755 Besucher ein Ticket. Seit Anfang des Jahres sind im Solebad bereits über 150.000 Gäste gezählt worden.

Für das Bad-Team sei es eine lange, arbeitsreiche Saison gewesen. „Die haben das toll gewuppt“, lobt Thöne die Belegschaft, die auch durch Corona-Erkrankungen geschwächt worden ist. „Wir haben in gewisser Weise Glück gehabt, dass nicht alle auf einmal, sondern nacheinander krank gewesen sind.“ Zu verdanken sei dies nicht zuletzt den strikten Corona-Vorgaben. „Wir haben die Leute direkt erst einmal nach Hause geschickt, wenn es irgendwelche Anzeichen gab“, so Thöne. 

Erfreut berichtet der Badleiter überdies davon, dass es keine nennenswerten Zwischenfälle gegeben habe. Vereinzelte Wasserrettungen habe es zwar gegeben, dennoch seien insgesamt keine dramatischen Situationen entstanden.

Mit der Umstellung auf die Wintersaison entfällt ab sofort der Montag als Öffnungstag wieder. Dann ist die Einrichtung nur für den Schul- und Vereinsbetreib geöffnet.

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