Dienstag, Februar 7, 2023

BIN blickt auf Aktivitäten des Jahres zurück

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Wer­ne. Mit einer Rück­schau auf die viel­fäl­ti­gen Akti­vi­tä­ten der Bür­ger­initia­ti­ve Indus­trie­ge­biet Nord­lip­pe­stra­ße (BIN) lie­ßen Mit­glie­der, Freun­de und Gön­ner der BIN am Bür­ger­wald II am Bel­ling­holz das Jahr 2022 ausklingen. 

In einer Eröff­nungs­re­de erin­ner­te Vor­sit­zen­der Wer­ner Thie­mann an die Baum­pflanz­ak­ti­on vom 20. Novem­ber 2021 unter dem Mot­to: „BIN für Wer­ne.“ Die „Kli­ma­bäu­me“ (Rot­bu­che, Stiel­ei­che und Som­mer­lin­de) hät­ten den hei­ßen Som­mer gut über­stan­den, führ­te er dazu aus.

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Dr. Götz Loos ergänz­te die Wor­te Thie­manns durch ein Impuls­re­fe­rat zum The­ma Wald. Viel­fach war von Wer­ner Bür­gern die Bezeich­nung Wald für die geo­me­trisch ange­leg­te Bür­ger­wald­an­la­ge kri­ti­siert wor­den. Hier wer­de eher ein Park ent­ste­hen, kom­men­tier­te Loos.

In guter Gesprächs­at­mo­sphä­re ging es in der Run­de dann um das Natur- und Umwelt­ver­ständ­nis enga­gier­ter Bür­ger der Stadt. „Das Gespräch ist die See­le der Demo­kra­tie.“ Mit die­sen Wor­ten erin­ner­te Kars­ten Wet­te, zwei­ter Vor­sit­zen­der der BIN, an die Mög­lich­keit, in der Bür­ger­fra­ge­stun­de des Rates kon­kre­te Fra­gen stel­len zu kön­nen und ermun­ter­te dazu, sich für ein aus­ba­lan­cier­tes Ver­hält­nis von Öko­no­mie und Öko­lo­gie einzusetzen

Zukunfts­raum im Muse­um bil­det Bür­ger­ent­scheid ab

Ende Novem­ber habe der Vor­stand an der Eröff­nung der zeit­ge­mäß kon­zi­pier­ten neu­en Dau­er­aus­stel­lung des Stadt­mu­se­ums teil­ge­nom­men, so Gabi Pei­s­ker für die BIN. Die Fra­ge­stel­lung von Muse­ums­lei­te­rin Dr. Con­stan­ze Döh­rer, „Wie erle­ben die Men­schen heu­te den Wan­del und wie gestal­ten sie ihn?“, habe die BIN beson­ders inter­es­siert. Im Zukunfts­raum sei­en auch Objek­te und Requi­si­ten von kli­ma-akti­ven Bür­gern zu fin­den. Trans­pa­ren­te, Zei­tungs­aus­schnit­te und die Bro­schü­ren der BIN zum Bür­ger­ent­scheid des vom 12. Dezem­ber 2021 sei­en dort ausgestellt.

Nicht zuletzt der Angriffs­krieg auf die Ukrai­ne zei­ge, dass Demo­kra­tie eine kost­ba­re Staats­form sei, die von Grund­wer­ten wie Frei­heit und Men­schen­wür­de gelei­tet ist, so Pei­s­ker. Getreu des Leit­spru­ches der BIN „Wir haben es in der Hand“, nah­men etli­che Mit­glie­der an einer Baum­pflanz­ak­ti­on des evan­ge­li­schen Diet­rich Bon­hoef­fer Zen­trums am 5. Dezem­ber teil. Dort wur­de im Rah­men des Frau­en­ca­fés für ukrai­ni­sche Bür­ger eine Andacht von Pfar­rer Alex­an­der Mee­se gehalten.

Als Zei­chen der Soli­da­ri­tät und der Ver­bun­den­heit mit den Leid­tra­gen­den des Angriffs­krie­ges über­reich­te Wer­ner Thie­mann eine Spen­de von 200 Euro als Betei­li­gung an dem Frie­dens­baum. Fer­ner erhiel­ten die Frau­en Geschen­ke wie Schals und Decken.

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