Dienstag, Februar 20, 2024

AFG: Firma Böcker gibt Einblick in Berufswelt

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Werne. Das neue Unterrichtsfach BO (Berufliche Orientierung) steht seit Beginn des Schuljahrs 2022/23 auf dem Stundenplan der achten Klassen des Anne-Frank-Gymnasiums Werne. Es stellt einen weiteren Baustein im schulinternen Konzept zur Studien-und Berufsorientierung (StuBo) dar. Jetzt gab der Ausbildungsleiter der Firma Böcker, Marc Kleps, den Achtklässlern interessante Einblicke in die Berufswelt des Werner Familienunternehmens.

Mit Eintritt in die Jahrgangsstufe 8 starten für die Jugendlichen die ersten Standardelemente der beruflichen Orientierung, die von allgemeinbildenden Schulen im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) umzusetzen sind. 

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Um die Vielzahl der für die Schülerinnen und Schüler zumeist neuartigen Elemente verlässlich vor- und nachbereiten zu können, beleuchten die Lehrkräfte Julia Krickau und Marius Gregg, verschiedene Perspektiven in der Berufsfindung und geben konkrete Hilfen. Das neue Fach wurde mit einer Wochenstunde in den Stundenplan der Jahrgangsstufe 8 aufgenommen.

Während im ersten Quartal die Suche nach den persönlichen Stärken im Fokus des Unterrichts stand, soll nun im zweiten Quartal die Praxis in den Vordergrund rücken. Zum einen wird die erste Berufsfelderkundung vorbereitet, indem beispielsweise der Anruf bei einem Unternehmen simuliert und evaluiert wird. Zum anderen werden externe Referenten eingeladen, die von ihrem Berufsfeld und ihren Erfahrungen während des eigenen beruflichen Werdegangs berichten.

Zentraler Bestandteil dieser Sequenz „Experten berichten…“ ist die Einbindung der Kooperationspartner, der Elternschaft  sowie der AFG-Ehemaligen. „Wir wollen zeigen, wie vielfältig die Berufswelt ist und worauf es aus der Sicht von Arbeitnehmern sowie Arbeitgebern ankommt. Da bietet unsere Schulgemeinschaft sowie unser großes Netzwerk ein enormes Potential!“, so das StuBO-Team. 

Den Anfang machte die Firma Böcker, die sich Innovationen im Bereich der Höhenzugangstechnik verpflichtet hat. Beispielhaft veranschaulichte Kleps, der als Leiter für etwa 50 Auszubildende zuständig ist, anhand von zwei Ausbildungsberufen, wie vielfältig und abwechslungsreich eine Ausbildung in einem international agierenden Unternehmen sein kann.

Interessiert waren die Jugendlichen insbesondere an Themen wie internationalen Praktika, Ausbildungsknigge und Einstellungskriterien. Bei einem anschließenden Schulrundgang zeigte sich Marc Kleps von den innovativen Spaces, sprich Räumen, am AFG begeistert. Beim Gespräch mit Vertretern der Schülerfirma im schuleigenen Makerspace sprudelten die Ideen für weitere gemeinsame Projekte.

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