Montag, Januar 24, 2022

2G-Kontrollen in Geschäften – Kunden bleiben gelassen

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Werne. Wie klappt es mit den Kon­trollen der 2G-Nach­weise in den Geschäften der Wern­er Innen­stadt? WERNE­plus hat stich­punk­tar­tig nachge­fragt und von durch­weg pos­i­tiv­en Erfahrun­gen der Beschäftigten gehört. 

Dem­nach läuft das Ein­scan­nen des Impf-Codes per Smart­phone, der Blick in den Imp­fausweis oder auf die Nach­weise ein­er über­stande­nen Coro­na-Infek­tion und neg­a­tiv­en Tests sowie der Abgle­ich mit dem Per­son­alausweis inzwis­chen sehr rou­tiniert ab.

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„Anfangs war es etwas schwierig, zusät­zlich zu den Impf­nach­weisen auch die Per­son­alausweise zu über­prüfen, weil deren Kon­trollen nicht über­all einge­hal­ten wur­den“, sagte Jut­ta Wag­n­er vom Capi­tol-Cin­e­ma-Cen­ter über die Start­phase der Umset­zung der 2G-Regel in dem Wern­er Kino. Seit dies aber ein­heitlich durchge­zo­gen werde, hät­ten sich die Kinobe­such­er an die Kon­trollen gewöh­nt und ihre Per­son­alausweise dabei, berichtet Wagner.

Die Mehrheit sehe das auch in eigen­em Inter­esse ein, ist ihr Ein­druck. Mit zugewiese­nen Sitz­plätzen, ange­ord­net im Schachbrettmuster, mit Maskenpflicht (außer beim Essen) und den üblichen Hygien­eregeln kön­nen die Kino­be­treiber Jut­ta und Wido Wag­n­er sichere Rah­menbe­din­gun­gen bieten.

Weil in den Schulfe­rien die regelmäßi­gen Coro­na-Tests von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren fehlen, müssen diese vor dem Filmvergnü­gen einen neg­a­tiv­en Coro­na-Test vor­legen, schilderte Jut­ta Wag­n­er. Viele ältere Schüler seien auch schon geimpft oder kämen mit Test. Das funk­tion­iere in Werne gut, weil es hier mehrere, leicht erre­ich­bare Test­stellen gebe, schildert sie.

„Unser Nils kon­trol­liert am Ein­gang und scan­nt die Online-Tick­ets ein“, weiß Wag­n­er den Check der Nach­weise bei dem Mitar­beit­er in guten Hän­den. „Und die Besuch­er sind gut drauf, entspan­nt und fröh­lich“, freut sie sich. Ob die 2G-Regelung Bestand habe, müsse man allerd­ings abwarten, betont sie mit Blick auf die mögliche Anord­nung noch stren­ger­er Schutzmaßnahmen.

Bei Her­ren­mod­en Schmer­sträter am Markt berichtet Mitar­bei­t­erin Mar­i­on Fröh­lich eben­falls von pos­i­tiv­en Erfahrun­gen. „Das klappt wun­der­bar, unsere Kun­den sind abso­lut ein­ver­standen und ein­sichtig“, betont sie und ergänzt: „Sie bleiben am Ein­gang ste­hen und warten, bis wir kom­men. Handy, Nach­weise und Per­son­alausweis haben sie dabei. Das ist eingeübt.“

Im Mod­egeschäft La Casa zeigt sich für Mit­in­hab­erin Julia Annert­zok ein ähn­lich­es Bild. „Beim Betreten des Geschäfts in der Ste­in­straße begin­nen die Kundin­nen gle­ich damit, in den Hand­taschen zu suchen. Dann wer­den die Nach­weise vorgezeigt, das ist kein The­ma“, lautet ihr Faz­it. Gut angenom­men werde auch die Bänd­chen-Lösung von Kun­den, die in mehreren Geschäften einkaufen möcht­en. Sie erhal­ten das Bänd­chen auf Wun­sch und kön­nen damit an diesem Tag ohne weit­ere Kon­trollen weit­ere Geschäfte besuchen.

Im Elek­tro-Fachgeschäft Steinkuhl ste­ht am Ein­gang eine großes Pult als Kon­trollpunkt bere­it. Einige Kun­den sähen dies zwar kri­tisch, über­wiegend gebe es Bere­itschaft, die Nach­weise vorzuzeigen. „Da muss man nicht groß fra­gen“, schildert Mitar­beit­er Dominik Freitag.

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