Am Gymnasium St. Christophorus hat Schulleiter Thorsten Schröer in den vergangenen Tagen viele Zeugnisse unterschrieben, die am Freitag unter ungewohnten Bedingungen verteilt werden. Foto: Volkmer
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Werne. Aufgrund der besonderen Pandemiesituation haben die Schulen in diesem Jahr bei der Zeugnisvergabe flexible Möglichkeiten. Der morgige Freitag, 29. Januar, ist nach Ministeriumsangaben als Zeitpunkt der Aushändigung der Halbjahreszeugnisse vorgesehen. Dabei gehen die beiden Gymnasien in Werne unterschiedliche Wege.

Am Anne-Frank-Gymnasium kommen die Kinder auf unterschiedliche Art und Weise zu ihren Zeugnissen. „Wir haben uns angesichts der Coronasituation, den möglichen Gefahren der englischen Virusvariante und der gültigen Coronaschutzverordnung des Landes als digitale Schule dazu entschieden, in den Jahrgangsstufen 5 bis 9 mit Zustimmung der Eltern eine elektronische Vorabübermittlung der Zeugnisse durchzuführen“, teilt die Schule mit.  

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Diese Vorgehensweise wird wie folgt begründet: „Über 500 Schüler oder Eltern, die zudem ebenso aus der Umgebung von Werne ohne Schulbusverkehr anreisen müssten, möchten wir ungern auf dem Schulgelände versammelt sehen. Eine Versendung auf dem Postweg kommt für uns nicht in Betracht.“ Eine Aushändigung der Original-Zeugnisse und aller Arbeiten der Jahrgangsstufen 5 bis 9 erfolgt dann frühestens am 15. Februar, falls dann wieder Präsenzunterricht möglich sein sollte. In den Jahrgängen EF und Q1 können die Schüler ihre korrigierten Klausuren und Zeugnisse am Freitag im PZ in gestaffelten Zeitfenstern und unter Anwendung eines Einbahnstraßensystems abholen.

Am Gymnasium St. Christophorus hat sich die Schulleitung um Thorsten Schröer und Sandra Crämer hinsichtlich der Ausgabe der Zeugnisse für einen festen Ablaufplan nach Jahrgangsstufen entschieden, damit die erforderlichen Hygienebestimmungen einzuhalten sind. „Der Plan ist, dass sich von 8 bis 14 Uhr sich immer nur ein Jahrgang an drei unterschiedlichen Orten auf dem Gelände befindet und sich die einzelnen Klassen gar nicht begegnen“, beschreibt Schulleiter Thorsten Schröer.

Die Christophorus-Schüler sind bereits über ihre individuellen Zeitfenster und darüber informiert, ob sie sich an den Sporthallen, der Mensa oder der Aula einzufinden haben. Am Freitag gehe es um die reine Ausgabe von Dokumenten – komplett ohne unterrichtliche Veranstaltung und ebenfalls im Einbahnstraßensystem, unterstreicht der Schulleiter. Bei dem ersten persönlichen Aufeinandertreffen seit Wochen erhalten die Kinder dann auch Klassen- und Projektarbeiten zurück, die in die Halbjahresnoten eingeflossen sind. Während die Kinder ihre Unterlagen abholen, können die Eltern im Auto auf den unterschiedlichen Parkplätzen warten.

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