Gute Laune herrschte bei fast allen Kita-Kindern im Rahmen der Einweihung der "roten Villa". Foto: Volkmer
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Stockum. Seit Mitte April haben die Kinder der Kita St. Sophia in Stockum ihre neue Heimat auf Zeit bezogen. An der Graf-von-Westerholt-Straße wohnen zwei der vier Gruppen der katholischen Einrichtung in zwei roten Containern. Am Donnerstag ist die Kita nun offiziell eingeweiht worden.

Pfarrdechant Jürgen Schäfer überbrachte der „roten Villa“, wie Kinder und Erzieher das komplett eingerichtete Provisorium nennen, offiziell Gottes Segen. Nach einer kleinen Andacht, die von den Kindern mit mehreren Liedern bereichert wurde, erteilte der Geistliche den Segen durch das Besprengen mit geweihtem Wasser – ein feucht-fröhliches Procedere, welches nicht nur bei den Kinder in der ersten Reihe spürbar ankam. An der Feier nahmen natürlich auch die Kinder aus den beiden Gruppen teil, die direkt gegenüber der „roten Villa“ im Evangelischen Gemeindezentrum untergebracht sind.

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Pfarrdechant Jürgen Schäfer überbrachte der „roten Villa“, wie Kinder und Erzieher das komplett eingerichtete Provisorium nennen, offiziell Gottes Segen. Foto: Volkmer

„Wir freuen uns, dass es jetzt auch ganz offiziell soweit ist“, sagte Verbundleiterin Stefanie Heider glücklich. Nach der kurzen Zeit in der Einrichtung zeigte sich auch Kita-Leiterin Martina Stolte angetan: „Die Kinder haben die Räume schnell angenommen und mit Leben gefüllt. Die Kinder fühlen sich ebenso wie wir schon zu Hause.“

Tatsächlich ist es mit viel Mühe und Liebe zum Detail gelungen, dass allerspätestens beim Eintritt in die Module kaum noch eine Gedanke an eine Container-Lösung verschwendet wird. „Es ist wohnlich geworden und fühlt sich gut an. Dazu haben wir jetzt räumlich wieder ganz andere Möglichkeiten, um mit den Kindern zu arbeiten“, berichtete Stolte.

Auch der Außenbereich bietet viele Möglichkeiten, Entdeckungen zu machen und Neues auszuprobieren. „Die Kinder spielen jeden Tag in einem anderen Quadrat. Mal sind sie am Spielhügel unterwegs, mal im Sandbereich oder benutzen die Fahrzeuge“, so Stolte. Kein Wunder also, dass die Kinder gern in ihre neue Kita gehen.

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