Rund 250 Teilnehmende zählten die BIN-Organisatoren bei der Protest-Radtour am Sonntag. Foto: Gaby Brüggemann
Rund 250 Teilnehmende zählten die BIN-Organisatoren bei der Protest-Radtour am Sonntag. Foto: Gaby Brüggemann
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Werne. Zur Protest-Radtour hatte die Bürgerinitiative Nein! Industriegebiet Nordlippestraße (BIN) am Sonntagnachmittag aufgerufen und rund 240 Teilnehmende kamen.

Diese versammelten sich bei perfektem Radler-Wetter pünktlich um 15 Uhr auf dem Gelände der Firma Plaß, um gemeinsam gegen die Pläne der Stadt Werne zu protestieren, nördlich der Nordlippestraße auf rund 32 Hektar Fläche ein Gewerbe- und Industriegebiet zu entwickeln.

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Ein Bürgerbegehren gegen diese Entscheidung ist in Vorbereitung und wird wie berichtet von Bürgermeister Lothar Christ formal begleitet. Dazu hatte es bereits ein Gesprächen zwischen BIN und Verwaltungschef gegeben. Ein weiteres Treffen ist geplant, schilderte BIN-Sprecher Axel Kersting, dass dafür auch schon beide Terminvorschläge eingegangen seien.

Während die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen sich ebenfalls gegen die Entwicklungspläne aussprechen, stimmten zum Beispiel die Fraktionen von CDU, SPD und FDP diesen zu.

Vorsitzende Ina Müller (links), Axel Kersting und Silvia Sökeland freuten sich über die große Resonanz. Foto: Gaby Brüggemann

Vor dem Start zur Radtour informierte BIN-Beisitzer Werner Thiemann als Leiter der Rad-Demo die Teilnehmenden über den Ablauf der angemeldeten und von der Polizei begleiteten Aktion. Nach einer kurzen Begrüßung durch die BIN-Vorsitzende Ina Müller, die sich über die große Teilnahme freute, ging es auch schon los.

Nach der Aktion berichtete Axel Kersting über einen reibungslosen Ablauf der Protest-Tour, die südlich der Nordlippestraße begann und dann am Windrad bei Hülsmann zurück in Richtung Werne führte. Die Polizei hatte für die sichere Überquerung der Radfahrer die Wesseler Straße und die B 54 jeweils gesperrt.

Zum Abschluss freute nicht nur die große Resonanz die Organisatoren der BIN sondern auch die Tatsache, dass viele ihrer Kontaktdaten abgegeben hätten, sagte Kersting.

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