Freitag, Januar 21, 2022

Weihnachts-Trecker rollen wieder durch Werne und Stockum

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Werne. Die geschmück­ten und beleuchteten Treck­er und Zug­fahrzeuge heimis­ch­er Land­wirte waren im ver­gan­genen Jahr kurz vor Wei­h­nacht­en ein beson­der­er Hin­guck­er und begeis­terten am Straßen­rand viele Augen­zeu­gen. Jet­zt rollen die Treck­er wieder durch die Region – am 18. Dezem­ber sind die land­wirtschaftlichen Fahrzeuge wieder in Werne und Umge­bung zu bewundern. 

„Ein Funken Hoff­nung – wir brin­gen Euch zum Strahlen“ ist erneut das Mot­to, das im Pan­demie-Advent für Begeis­terung sor­gen soll. Nicht neu ist zudem der ern­ste Hin­ter­grund der Aktion, denn die Erzeuger­preise sind weit­er­hin so niedrig, dass viele Land­wirte in Exis­ten­znot geraten. 

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Grund dafür sind unter anderem die Umset­zung der immer höheren Pro­duk­tion­s­stan­dards sowie steigende Energiekosten und Fut­terkosten. „Vie­len Bauern ste­ht das Wass­er bis zum Hals“, sagt Hen­rik Wort­mann aus dem Organ­i­sa­tion­steam der Kamen­er Land­wirte. In der Sesekestadt begin­nt die Tour der Wei­h­nachts-Treck­er bere­its am kom­menden Sam­stag, 11. Dezember.

Erst­mals wird der Demon­stra­tionszug gle­ich an vier Aben­den durch Städte in der Umge­bung rollen. Auf der Liste ste­hen nach der Tour durch Kamen ver­schiedene Bere­iche in Hamm am 12. Dezem­ber. Am Woch­enende danach sind Touren durch Werne (18. Dezem­ber) und Bergka­men (19. Dezem­ber) geplant. Wie 2020 wird die genaue Route nicht im Vor­feld bekan­nt gegeben, da die Organ­isatoren Men­schenau­fläufe ver­mei­den wollen. 

50 Fahrzeuge und eine geheime Route

„Es geht uns nicht darum, daraus ein großes Geheim­nis zu machen. Es ist ein­fach wichtig, dass sich die Leute nicht an einem bes­timmten Platz verabre­den und es so zu großen Ansamm­lun­gen kommt. In eini­gen Bere­ichen in Stock­um war es im ver­gan­genen Jahr sehr voll, sodass die Umfahrt beina­he von der Polizei gestoppt wor­den wäre“, so Johannes Lau­renz, der die erste Tour mitor­gan­isiert hat. In diesem Jahr küm­mert sich primär Fer­di­nand Schulze Fron­ing um Genehmi­gun­gen und Abläufe.

Der Kor­so mit 50 Fahrzeu­gen wird am 18. Dezem­ber ab Ein­bruch der Dunkel­heit unter anderem durch Langern, Werne und Stock­um rollen. „Wei­h­nachtsmärk­te schließen, öff­nen gar nicht erst oder sind stark eingeschränkt. Wir machen unsere Fahrt nicht nur um klarzu­machen, dass es uns wirtschaftlich teils schlecht geht, son­dern auch, um ein Lächeln auf die Gesichter zu zaubern“, sagt Johannes Laurenz.

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