Weihnachts-Trecker rollen wieder durch Werne und Stockum

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Werne. Die geschmückten und beleuchteten Trecker und Zugfahrzeuge heimischer Landwirte waren im vergangenen Jahr kurz vor Weihnachten ein besonderer Hingucker und begeisterten am Straßenrand viele Augenzeugen. Jetzt rollen die Trecker wieder durch die Region – am 18. Dezember sind die landwirtschaftlichen Fahrzeuge wieder in Werne und Umgebung zu bewundern. 

„Ein Funken Hoffnung – wir bringen Euch zum Strahlen“ ist erneut das Motto, das im Pandemie-Advent für Begeisterung sorgen soll. Nicht neu ist zudem der ernste Hintergrund der Aktion, denn die Erzeugerpreise sind weiterhin so niedrig, dass viele Landwirte in Existenznot geraten.

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Grund dafür sind unter anderem die Umsetzung der immer höheren Produktionsstandards sowie steigende Energiekosten und Futterkosten. „Vielen Bauern steht das Wasser bis zum Hals“, sagt Henrik Wortmann aus dem Organisationsteam der Kamener Landwirte. In der Sesekestadt beginnt die Tour der Weihnachts-Trecker bereits am kommenden Samstag, 11. Dezember.

Erstmals wird der Demonstrationszug gleich an vier Abenden durch Städte in der Umgebung rollen. Auf der Liste stehen nach der Tour durch Kamen verschiedene Bereiche in Hamm am 12. Dezember. Am Wochenende danach sind Touren durch Werne (18. Dezember) und Bergkamen (19. Dezember) geplant. Wie 2020 wird die genaue Route nicht im Vorfeld bekannt gegeben, da die Organisatoren Menschenaufläufe vermeiden wollen.

50 Fahrzeuge und eine geheime Route

„Es geht uns nicht darum, daraus ein großes Geheimnis zu machen. Es ist einfach wichtig, dass sich die Leute nicht an einem bestimmten Platz verabreden und es so zu großen Ansammlungen kommt. In einigen Bereichen in Stockum war es im vergangenen Jahr sehr voll, sodass die Umfahrt beinahe von der Polizei gestoppt worden wäre“, so Johannes Laurenz, der die erste Tour mitorganisiert hat. In diesem Jahr kümmert sich primär Ferdinand Schulze Froning um Genehmigungen und Abläufe.

Der Korso mit 50 Fahrzeugen wird am 18. Dezember ab Einbruch der Dunkelheit unter anderem durch Langern, Werne und Stockum rollen. „Weihnachtsmärkte schließen, öffnen gar nicht erst oder sind stark eingeschränkt. Wir machen unsere Fahrt nicht nur um klarzumachen, dass es uns wirtschaftlich teils schlecht geht, sondern auch, um ein Lächeln auf die Gesichter zu zaubern“, sagt Johannes Laurenz.

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