Eine verletzte Person rettete die Freiwillige Feuerwehr aus einem verrauchten Wohncontainer an der Kardinal-von-Galen-Straße. Foto: Feuerwehr Werne
Eine verletzte Person rettete die Freiwillige Feuerwehr aus einem verrauchten Wohncontainer an der Kardinal-von-Galen-Straße. Foto: Feuerwehr Werne
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Werne (ots). Eine Rauchentwicklung in einem Wohncontainer im Lindert schreckte die Feuerwehr Werne am Samstagabend um 19.22 Uhr auf. Die Einsatzkräfte retteten eine schlafende Person.

Bereits auf der Anfahrt gab die Leitstelle per Funk durch, dass es sich laut einem weiteren Anrufer um eine Verpuffung handelte. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war eine leichte Rauchentwicklung aus einem auf Kipp stehenden Fenster zu erkennen.

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„Das Fenster gehörte zu einer Gemeinschaftsküche mit anliegenden Einzelzimmern, die aus Wohncontainern bestanden“, schilderte Oberbrandmeister Tobias Tenk. Die Erkundung sowie der deutliche Geruch sowie die Rauchentwicklung deuteten auf angebranntes Essen hin. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch Personen in der Wohnung befinden würden.

Der Angriffstrupp baute unter umluftunabhängigem Atemschutz parallel zu der laufenden Zugangsöffnung einen Löschangriff vor der Wohneinheit auf. Da auf lautes Rufen und Klopfen niemand reagierte, wurde der Schlosszylinder gezogen und sich so Zugang verschafft. Das angebrannte Essen aus der Küche wurde ins Freie gebracht und der Herd abgeschaltet.

Der Angriffstrupp fand bei der der Durchsuchung der Räume eine schlafende männliche Person vor. Der Rettungsdienst brachte den Mann ins Krankenhaus.

Die Räume lüfteten die Feuerwehrleute mit dem Hochleistungslüfer quer und kontrollierten zusätzlich den Küchenbereich mit der Wärmebildkamera.

Vor Ort waren 14 Kräfte des Löschzuges 1 mit vier Fahrzeugen, ein Rettungswagen, der Notarzt und die Polizei. Einsatzende konnte der Rettungsleitstelle in Unna um 20 Uhr gemeldet werden.

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