Die Mecke GmbH hat sich in einer offiziellen Stellungnahme zu den Vorwürfen der Tierquälerei in einer Viehsammelstelle geäußert. Foto: Wagner
Die Mecke GmbH hat sich in einer offiziellen Stellungnahme zu den Vorwürfen der Tierquälerei in einer Viehsammelstelle geäußert. Foto: Wagner
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Werne. Zu den Vorwürfen der Tierquälerei in einer betriebseigenen Viehsammelstelle hat Marko Mecke, Geschäftsführer der gleichnamigen Fleischerei in Werne, am Dienstag (3. August) erstmals offiziell Stellung genommen. Die Aufnahmen der „Soko Tierschutz“ hätten das Unternehmen förmlich überrollt, erklärt Mecke.

Er sei entsetzt darüber, dass es in einem Teil des Unternehmens zu einem Tierschutz-Verstoß gekommen sei. Den beiden betreffenden Mitarbeiter sei selbstverständlich sofort fristlos gekündigt worden.

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„Ich bin mir im Klaren darüber, dass ich als Betriebsinhaber die Verantwortung hierfür übernehmen werde. Diese Verantwortung nehme ich an. Und dieser Verantwortung stelle ich mich“, heißt es weiter in der Stellungnahme, die WERNEplus vorliegt.

Die Geschehnisse könne er nicht ungeschehen machen. Mecke bedaurt dies nach eigenem Bekunden zutiefst und bittet in aller Form um Entschuldigung dafür. Er wolle dafür sorgen, dass Ähnliches nicht wieder geschehe.

„Ich werde mit absoluter Offenheit und in enger Zusammenarbeit mit den Behörden alles tun, um die Vorfälle lückenlos aufzuklären. Darüber hinaus werde ich aber noch mehr tun, um meinen guten Namen und das Vertrauen in unser Unternehmen wiederherzustellen“, betont Marko Mecke weiter. Er kündigt die Zusammenarbeit mit einem neutralen, externen Berater an, um sämtliche Unternehmensteile und Abläufe zu überprüfen.

Er mache sich selbst den Vorwurf, dass er in den einzelnen Betriebsteilen nicht mehr nahe genug am täglichen Geschehen gewesen sei. Mecke verspricht mehr Transparenz durch wirksamere Kontrollen und wenn nötig durch die Aufgabe von Unternehmensteilen.

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