Bei Feuer-Ninja Chris Blaze aus Australien dauerte es nicht lange, bis der Funken der Begeisterung auf das Publikum der Straßenkunst 2021 überschwappte. Foto: Volkmer
Bei Feuer-Ninja Chris Blaze aus Australien dauerte es nicht lange, bis der Funken der Begeisterung auf das Publikum der Straßenkunst 2021 überschwappte. Foto: Volkmer
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Werne. Comedy, Musik, Akrobatik, Artistik und Zauberei – internationale Künstlerinnen und Künstler haben beim Straßenkunst-Event auf der Freilichtbühne drei Tage lang ihr Publikum begeistert.

Da ein Festival im historischen Stadtkern in Zeiten der Pandemie noch immer nicht möglich ist, fand das Festival wie im Vorjahr in der Kulisse der Freilichtbühne Werne statt. Leider spielte das Wetter nicht immer mit.

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„Es war feucht fröhlich“, sagte David Ruschenbaum mit Blick auf das Wochenende. „Es war zwar nicht das beste Wetter, aber wir hatten dennoch eine tolle Stimmung“, so der Veranstaltungsmanager von Werne Marketing.

Mit 1.750 verkauften Karten ist die Zahl aus dem Vorjahr nur geringfügig unterschritten worden. Der Großteil davon war bereits im Vorverkauf abgesetzt worden, denn an den Tageskassen passierte wegen der Witterung meist nicht mehr viel. Dennoch gab es Ausnahmen. „Es gab Besucher, die am ersten Tag da gewesen sind und sich dann direkt noch einmal Karten für den zweiten Tag gekauft haben“, berichtete Ruschenbaum.

Dass der Funke der Begeisterung von den Akteuren auf der Bühne bei den insgesamt neun Shows so schnell übergesprungen ist, hat den Eventplaner beeindruckt: „Die Leute waren sehr gut auf den Regen vorbereitet, haben tapfer durchgehalten und sehr gut mitgemacht.“ Ein Eindruck, der im Nachgang auch von den Künstlerinnen und Künstlern bestätigt worden sei.

1.750 Karten sind für die Straßenkunst auf der Freilichtbühne verkauft worden. Foto: Volkmer
1.750 Karten sind für die Straßenkunst auf der Freilichtbühne verkauft worden. Foto: Volkmer

Die internationalen Gäste mussten wegen der Witterung bei ihren Shows das eine oder andere Mal improvisieren, auch die Reihenfolge der Auftritte musste teilweise spontan geändert werden – auch das hat nach Ansicht von Ruschenbaum gut geklappt. „Die Leute, die da gewesen sind, hatten Spaß an den Darbietungen und haben mit ihrem Beifall die Veranstaltungen getragen. Dafür vielen Dank“, so Ruschenbaum in seinem Fazit.

Ende August kommenden Jahres soll das Festival dann in die nächste Runde gehen. „Die Zusammenarbeit mit der Freilichtbühne ist erneut super gelaufen. Für 2022 hoffen die, dass sie dann wieder ihr eigenes Programm spielen können und wir, dass wir wieder auf den Straßen agieren können“, blickt Ruschenbaum voraus.

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