Einige Sternsinger nahmen an der Heiligen Messe am Sonntag in der Pfarrkirche teil. Foto: Wagner
Einige Sternsinger nahmen an der Heiligen Messe am Sonntag in der Pfarrkirche teil. Foto: Wagner
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Werne. Die Sternsinger dürfen 2021 nicht durch die Stadt ziehen und Geld für arme Kinder auf der ganzen Welt sammeln. In einer Heiligen Messe am Sonntag (3. Januar) erklärten die Verantwortlichen der Pfarrgemeinde St. Christophorus, wie die Aktion dennoch stattfinden kann – natürlich anders als gewohnt.

Zur Sternsingeraktion 2021 teilt die Gemeinde diesen digitalen Spruch mit ihren Mitgliedern: „Hochmotiviert, die Krone poliert und desinfiziert. Stehen wir hier. Doch leider nicht vor eurer Tür. Wir bitten euch sehr, kommt einfach hierher. Ab dem 3. Januar ist es soweit: In unseren Kirchen liegt alles bereit. Der Segen, die Kreide, die Spendendose. Gebt gerne, damit in anderen Ländern die Kinder gut leben, und wir die Welt zum Besseren ändern.“

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Einige Sternsinger, die sich eigentlich schon auf den „normalen“ Ablauf der Aktion mit Pastoralreferentin Maria Thiemann vorbereitet hatten, waren dann doch in der Pfarrkirche dabei; stellvertretend für die vielen anderen Mädchen und Jungen, die gerne mitgemacht hätten. Sie trugen unter anderem die Fürbitten vor.

Zum Schluss der Messe segnete Pfarrdechant Jürgen Schäfer die Kreide und die Aufkleber für den Haussegen, die seit Sonntag (3. Januar) an den Krippen in den katholischen Kirchen bereit liegen. Spenden zugunsten der Sternsingeraktion können ebenfalls an den jeweiligen Krippen getätigt werden. Schließlich durfte der achtjährige Timo noch an der großen Kirchentür von St. Christophorus den Segensaufkleber anbringen.

Auch in den Pfarrbüros werden Spenden entgegen genommen und Spendenquittungen ausgestellt. Die Gelder werden weitergeleitet an das Päpstliches Missionswerk in Aachen. Unterstützt werden 2021 Kinder in Indien, der Ukraine und auf der ganzen Welt.

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