Zu einem Unfall auf der Lünener Straße/Ecke Berliner Straße wurden die Einsatzkräfte gestern Abend gerufen. Foto: Polizei
Zu einem Unfall auf der Lünener Straße/Ecke Berliner Straße wurden die Einsatzkräfte 2020 gerufen. Foto: Polizei
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Werne/Kreis Unna. Im Rahmen einer Pressekonferenz hat die Kreispolizeibehörde Unna am Mittwoch (10.03.2021) die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2020 vorgestellt. Die wichtigste Botschaft: Die Gesamtunfallzahl sowie die Zahlen der Verletzten und Getöteten im Straßenverkehr sind deutlich gesunken.

Kurz und kompakt:

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Gesamtunfallzahl um 1112 gesunken (2019: 8.616 / 2020: 7.504)

Anzahl der Unfälle mit Personenschaden von 851 auf 719 um 132 gesunken

Anzahl der Verunglückten bei 872 (2019: 1.072) um 200 gesunken

Anzahl der Leichtverletzten von 916 auf 734 um 182 gesunken

Anzahl der Schwerverletzten von 148 auf 136 um 12 gesunken

Anzahl der Verkehrstoten von 8 auf 2 um 6 gesunken

„Der landesweite Trend macht sich auch in unserem Zuständigkeitsbereich bemerkbar. Wir sind über den deutlichen Rückgang der Gesamtunfallzahl sehr erfreut. Allerdings müssen wir natürlich attestieren, dass diese positive Entwicklung auch auf ein schwieriges, herausforderndes Jahr zurückzuführen ist, in dem die Coronapandemie für eine reduzierte Mobilität gesorgt hat“, betont Landrat Mario Löhr, Leiter der Kreispolizeibehörde Unna. „So positiv die Verkehrsunfallstatistik mit weniger Verunglückten auch ist: Leider haben wir zwei Menschenleben zu beklagen – und das sind zwei Menschenleben zu viel. Jeder Verkehrsteilnehmer, der zu Schaden kommt, ist ein Antrieb für uns, im Rahmen unserer Verkehrsunfallpräventionsarbeit für noch mehr Sicherheit auf den Straßen im Kreis Unna zu sorgen.“

Werne: Zahlen für das Jahr 2020

Werne wurde eine insgesamt positive Verkehrsunfallentwicklung bescheinigt: Die Zahl der Verkehrsunfälle sank um 18 Prozent auf 245, die der Verunglückten gar um 48 Prozent auf 68. Auch zwei weniger Pedelec-Fahrer (5) sind im Jahr 2020 verunglückt.

Bei Verkehrsunfallfluchten mit Personenschaden berichtete die Kreispolizeibehörde von einer 100-prozentigen Aufklärungsquote.

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