Nach Beendigung der Revisionsarbeiten sollte das Solebad Werne eigentlich Anfang November wieder öffnen. Dann kamen die neu verschärften Corona-Bedingungen und das Bad ist seit dem geschlossen. Foto: Volkmer
Nach Beendigung der Revisionsarbeiten sollte das Solebad Werne eigentlich Anfang November wieder öffnen. Dann kamen die neu verschärften Corona-Bedingungen und das Bad ist seit dem geschlossen. Foto: Volkmer
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Werne. Nach Beendigung der Revisionsarbeiten sollte das Solebad Werne eigentlich schon Anfang November wieder öffnen. Dann kamen die neu verschärften Corona-Bedingungen und das Bad blieb geschlossen. Am Hagen warten nicht nur die Mitarbeiter darauf, dass es endlich wieder los geht.

„Wir bekommen viel positives Feedback über die Sozialen Medien. Die Leute warten wie wir darauf, dass wir wieder starten können. Das freut uns und gibt uns auch Kraft, um uns weiter auf den Tag vorzubereiten, wenn wir wieder Gäste reinlassen können“, sagt Badleiter Jürgen Thöne. Direkt mit dem Start des erneuten Lockdowns sei im November auch die Entscheidung gefallen, das Bad nicht komplett stillzulegen – damals noch in der Hoffnung, in Januar schon wieder die Pforten öffnen zu dürfen.

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„Wir sind seit dem im Standby-Modus, haben also nicht alles außer Betrieb genommen, denn wir wollen, sobald es geht, und verantwortbar ist, wieder Angebote für verschiedene Nutzergruppen schaffen“, sagt Thöne. Gemeint sind damit vor allen Dingen Schulklassen und Vereine. „Das ist schon ein gesundheitliches Problem, wenn die Kinder sich nicht bewegen – und das über einen so langen Zeitraum“, sagt der Geschäftsführer mit Blick auf die vielen ausgefallen Unterrichtsstunden im Solebad.

Barbara Kipp, Meisterin für Bäderbetriebe, sorgt dafür, dass alle Hygieneparameter eingehalten werden und überprüft regelmäßig die Qualität des Wassers. Foto: Volkmer

Energetisch betrachtet ist das Bad in den vergangenen Monaten heruntergefahren worden. Die Wassertemperaturen sind gesenkt und die Pumpen fahren auf Halblast. Entscheidend sei dabei, dass die Leistungen nur so weit gedrosselt werden, damit es zu keinen Schäden an Gebäude und Anlagen kommen kann. „Wir halten alle Hygieneparameter ein. Das hat den Vorteil, dass wir innerhalb von wenigen Tagen das Bad wieder eröffnen können“, begründet Thöne. Er hofft, dass dies – grünes Licht aus Berlin vorausgesetzt – Ende März der Fall sein wird.

Sorgen, dass es Probleme geben könnte, die dann möglicherweise neu geforderten Regeln einzuhalten, macht sich Thöne nicht: „Unser Hygiene-Konzept hat bisher gut funktioniert. Dazu gibt es in ganz Deutschland kein Bad, das sich als Hotspot herausgestellt hat.“ Unabhängig davon, wann genau das Band öffnet, beginnen Mitte März im Außenbereich die Vorbereitungen auf die Freibadsaison. Wie immer ist geplant, die Open-Air-Saison Anfang Mai zu starten. Für den Sommer sucht Thöne noch Nachwuchs, denn ab August möchte das Bad wieder einen Fachangestellten für Bäderbetriebe ausbilden. Kurzfristige Bewerbungen für den offenen Ausbildungsplatz werden noch entgegen genommen.

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