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Sim-Jü 2021: Genug Alternativen für das Bayernzelt

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Werne. Sim-Jü 2021 findet in diesem Jahr ohne das große Festzelt statt. Dennoch müssen Kirmesbesucher nicht durstig über das größte Volksfest an der Lippe schlindern. Denn zum einen gibt es an der Stelle des Bayernzelts einen Ersatz, zum anderen bereiten sich auch die heimischen Gastronomen auf das Fest vor.

Das ganz große Besteck lässt Zeltverleiher Peter Böseler in diesem Jahr nicht nach Werne bringen. Anstelle des Bayernzelts kommt der Unternehmer aus Niedersachsen mit einer kleineren Alternative, wie jetzt Werner Kneip vom Ordnungsamt berichtet hat.

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„Da wo das Bayernzelt normalerweise steht, wird ein Bierstand im Freien aufgebaut“, sagt Kneip. Aber auch sonst müssen sich Gäste keine Sorgen machen, auf der Kirmes zu verdursten – schließlich gebe es noch weitere Ausschank-Betriebe an den bekannten Plätzen auf dem Gelände, so der Mitarbeiter des Ordnungsamtes.

Die seit Anfang Oktober geltenden neuen Regeln für die Gastronomie besagen, dass die Einrichtungen unabhängig vom Corona-Infektionsgeschehen öffnen dürfen. In Innenräumen muss zwischen den Tischen kein Mindestabstand mehr eingehalten werden. Für Gäste, die in Innenräumen essen und trinken, gilt – wie auch für Kirmesbesucher – die 3G-Regel.

Im Innenbereich gilt die Maskenpflicht für Beschäftigte und „Gäste in Bewegung“. An den Getränke-Ständen im Freien gibt es ebenfalls keine Abstandsregel mehr. Mit überlaufenen Bereichen in der Sim-Jü-Gastro unter freiem Himmel rechnet Kneip nicht: „Die Schausteller werden schon genügend Plätze zur Verfügung stellen können.“

Auch die lokale Gastronomie bereitet sich auf das Volksfest vor. Daniela Herte, Inhaberin von  Konrads Bistro an der Konrad-Adenauer-Straße, ist noch in der Planung, ob sie einen Bierwagen vor ihrem Restaurant aufbauen wird. Die Gastronomin freut sich über die neue Regelung, die es erlaubt, wieder alle 80 Sitzplätze im Innenbereich zu besetzten. Dem möglicherweise großen Andrang über die Kirmestage sieht Herte noch ganz entspannt entgegen. „Bei Bedarf bekommen wir schon noch Leute, die mithelfen. Im Notfall helfen dann eben auch Kinder, Cousinen und Tanten mit“, sagt sie mit einem Lachen.

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