In einer Lerngruppe an der Uhlandschule ist eine Neuinfektion eines Kindes bekannt geworden. Zudem ist ein Schüler betroffen, der aber schon lange nicht mehr am Unterricht teilgenommen hat. Foto: Wagner
Der Schulhof der Uhlandschule in Werne. Foto: Wagner
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Werne/ Kreis Unna. Lehrkräfte und Kinder hatten sich beim Blick auf die Inzidenzwerte für den Kreis Unna (zum zweiten Mal unter 165) schon gefreut, sich am kommenden Montag (10. Mai) im Wechselunterricht und mit neuer Teststrategie wiedersehen zu dürfen. Doch daraus wird erst einmal nichts.

Denn: Frühestens ab Montag, 17. Mai, kann an den Schulen des Kreises Unna wieder nach dem Wechselmodell unterrichtet werden – immer vorausgesetzt, der 7-Tage-Inzidenzwert bleibt an fünf Werktagen hintereinander stabil unter 165. Das bedeutet, dass es in der kommenden Woche (ab 10. Mai) noch beim derzeit geltenden Distanzunterricht bleibt. Dieser ist seit Inkrafttreten der Bundesnotbremse verpflichtend, wenn der Inzidenzwert über der Marke 165 liegt. Das war im Kreis Unna der Fall.

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Seit Mittwoch, 5. Mai, jedoch wurde der Grenzwert hier erstmals wieder unterschritten. Auch am Donnerstag sank der Wert erneut auf 160,3 (RKI). Bleibe die Inzidenz fünf Tage lang unterhalb dieser Grenze, könne dann am Montag der darauffolgenden Woche wieder zum Wechselunterricht übergegangen werden, erläuterte Kreispressesprecher Volker Meier auf Nachfrage von WERNEplus. Die Verfügung darüber aber, sprich die offizielle Bekanntgabe, werde das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) treffen.

Für eine bessere Planbarkeit informiert das Schulamt des Kreises Unna in Rücksprache mit der Oberen Schulaufsicht, der Bezirksregierung Arnsberg, nun darüber, dass eine Rückkehr in den Wechselunterricht also frühestens für Montag, 17. Mai, zu erwarten sei.

Man warte ab, wie sich die Inzidenzwerte entwickeln. In der nächsten Woche gelte deshalb auch in den Werner Schulen mit Ausnahme der Abschlussklassen somit noch der Distanzunterricht, bestätigte Kathrin Kötter vom Schulamt. Vor Wiederbeginn des Wechselunterrichts werden die Schulen die Eltern dann über die bekannten Kanäle informieren, hieß es.

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