Stephanie Kaltenborn (2. von links) und Annegert Günther überreichten den Spendenscheck an Jugendpflegerin Dagmar Reuter (ganz links), Streetworkerin Katrin Schnieders (unten, 2. von links) und die Jugendgruppe. Foto: Wagner
Stephanie Kaltenborn (2. von links) und Annegert Günther überreichten den Spendenscheck an Jugendpflegerin Dagmar Reuter (ganz links), Streetworkerin Katrin Schnieders (unten, 2. von links) und die Jugendgruppe. Foto: Wagner
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Werne. Über 30 Jahre lange hatte sich die Erste Frauen Alternative, kurz efa, in Werne für die Gleichberechtigung eingesetzt. Anfang 2019 löste sich die Gruppe auf. Die übrig gebliebenen Mittel aus der Vereinskasse gaben Stephanie Kaltenborn und Annegert Günther nun an die jüngere Generation weiter.

Zur Spendenübergabe kamen Jugendpflegerin Dagmar Reuter und Streetworkerin Katrin Schnieders mit einigen Jugendlichen auf dem Marktplatz vor den ehemaligen Vereinsräumen zusammen. Einen Scheck in Höhe von 1.195 Euro hatten die efa-Vertreterinnen dabei. Geld, das nach zahlreichen Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag übrig geblieben sei, wie Annegert Günther berichtete.

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„Es waren immer Tage der Begegnung mit tollen Gesprächen. Wir hatten dazu auch einmal Künstlerinnen engagiert oder ein Theaterstück aufgeführt. Im Mittelpunkt stand auch immer ein politisches Thema wie Rente oder Kindererziehung“, erzählte Stephanie Kaltenborn den jungen Zuhörerinnen auf dem Marktplatz. Schließlich habe der Nachwuchs gefehlt. Deshalb ermunterte sie die Mädchengruppe, selbst aktiv zu werden und es weiter zu erzählen.

„Einen Teil der Spendensumme haben wir schon ausgegeben“, gestand Streetworkerin Katrin Schnieders mit einem Augenzwinkern. Nach einem Besuch im Solebad mit Wellness ging es für die Gruppe zum Pizza essen. Auch die Ferienfreizeit vor einer Woche in Lippetal wurde unterstützt. „Dort hatten wir eine tolle Zeit“, sagte Alma Al Horani.

Geplant sei weiterhin eine Info-Veranstaltung zum Thema Stalking und sexuelle Belästigung, dann aber für ältere Mädchen, schilderte Katrin Schnieders. Und Dagmar Reuter erinnerte an den Selbstverteidigungskurs.

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