Die Kreispolizeibehörde Unna hat am Mittwoch einen kreisweiten Schwerpunktverkehrseinsatz durchgeführt. Dabei ist auch in Werne kontrolliert worden. Foto: Volkmer
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Werne/Kreis Unna. Die Kreispolizeibehörde Unna hat am Mittwoch einen kreisweiten Schwerpunktverkehrseinsatz zum Thema „Ablenkung/Geschwindigkeit“ durchgeführt. Dabei ist auch in Werne kontrolliert und mobil geblitzt worden.

Die Kontrollen haben dezentral in allen vier Wachbereichen, also in Werne, Bergkamen, Kamen und Schwerte stattgefunden, teilte Bernd Pentrop, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Unna, auf Anfrage mit, nachdem WERNEplus am Mittwochvormittag die Kontrollen an der Münsterstraße bemerkt hatte.

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Die Beamten sprachen bei allen Einsätzen insgesamt 66 Verwarnungsgelder aus. Hinzu kommen sechs Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten wegen überhöhter Geschwindigkeit, drei Anzeigen wegen der Nutzung eines Handys am Steuer und 29 Verwarngelder wegen sonstiger Verstöße. Der „Tagessieger“ der Geschwindigkeitsverstöße ist nach Informationen der Polizei mit 93 km/h außerhalb geschlossener Ortschaft geblitzt worden, dort waren 50 km/h erlaubt.

Eine ganze Reihe an Verkehrsteilnehmern auf der Münsterstraße ist am Mittwoch deutlich schneller als erlaubt unterwegs gewesen. Foto: Volkmer

Konkrete Ergebnisse aus den jeweiligen Kommunen liegen nicht vor. „Der Kollege, der den Einsatz aus Schwerte koordiniert hat, hat die Zahlen gestern zusammengerechnet und jetzt bis zur nächsten Woche frei“, erklärte der Pressesprecher, warum für Werne keine Zahlen vorliegen. Innerhalb der Zeit, in der WERNEplus die Aktion am Mittwoch verfolgte, fiel aber gleich eine ganze Reihe an Verkehrsteilnehmern auf, die sich auf der Münsterstraße deutlich schneller fortbewegten, als dies bei Tempo 30 zulässig ist.

„Nach wie vor ist überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit die Unfallursache Nummer eins bei tödlichen Verkehrsunfällen. Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert eine hohe Konzentration und Aufmerksamkeit. Ablenkungen am Steuer durch ein Smartphone oder andere Multimediageräte führen dazu, dass man sich und das Leben anderer gefährdet“, so Pentrop weiter.

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