In der nächsten Woche soll der Verkehr über den Ostenhellweg wieder in beide Richtungen rollen. Foto: Volkmer
In der nächsten Woche soll der Verkehr über den Ostenhellweg wieder in beide Richtungen rollen. Foto: Volkmer
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Werne/Rünthe. Die Sanierung der Brücke der L736 über den Datteln-Hamm-Kanal ist vorerst abgeschlossen. Eine gute Nachricht für Anwohner und die vielen Berufspendler, die über den Ostenhellweg zur Arbeit fahren und seit Anfang Juli mit dem Start der Brückenbauarbeiten Umwege in Kauf nehmen mussten. Freie Fahrt gibt es aber noch nicht sofort.

„Die Arbeiten sind fast erledigt“, so Nadia Leihs, Sprecherin von Straßen NRW am Donnerstagmorgen auf Anfrage von WERNEplus. „Wahrscheinlich in der kommenden Woche können wir den Verkehr wieder freigeben“, so die Pressesprecherin weiter. Das Bauunternehmen hat die Arbeiten bereits beendet, jetzt geht es um den Einsatz der Verkehrssicherer, die die weiträumigen Sperrungen und die Beschilderungen für die Umleitung wieder entfernen müssen. Diese Arbeiten können jedoch erst in der kommenden Woche durchgeführt werden. Einen genauen Termin konnte Leihs noch nicht nennen.

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Ursprünglich war die Fertigstellung und damit die Freigabe beider Fahrtrichtungen bereits zum vergangenen Weihnachtsfest geplant gewesen, doch der Einbau neuer Brückenlager zog sich deutlich länger hin als vorgesehen, sodass nun eine rund dreimonatige Verspätung zu verzeichnen ist. Immerhin aber haben die Arbeiter in den vergangenen Wochen Zeit gut gemacht, denn Anfang Dezember hatte die zuständige Straßen.NRW-Regionalniederlassung noch mitgeteilt, dass die Sanierung der Brücke und von Teilen der Fahrbahn voraussichtlich noch bis Ende März dauern sollte.

Komplettsperrung folgt schon im Sommer

Mit der bevorstehenden Freigabe ist der Ostenhellweg dann wieder in beide Richtungen für rund drei Monate befahrbar, denn im Sommer steht noch eine Komplettsperrung auf dem Plan. Dann wird noch eine Halterung in der Mitte der Brücke geschweißt. Diese Arbeiten erfordern nicht nur eine Vollsperrung der Brücke, sondern auch des Kanals. Daher muss die Regionalniederlassung den Termin mit dem Wasserstraßenschifffahrtsamt abstimmen.

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