Dienstag, Mai 17, 2022

„Nichts ersetzt ein Buch!“: Ulli Potofski liest in der Wiehagenschule

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Wer­ne. Am 24. Dezem­ber ist Hei­lig­abend, der Tag der Besche­rung. Wie­vie­le Bücher wer­den wohl unter dem Weih­nachts­baum lie­gen? Weni­ge, ver­mu­tet Ulrich „Ulli“ Potof­ski, der kurz vor dem Fest wie­der zu Gast in der Wie­ha­gen­schu­le war und aus sei­nen Büchern vorlas.

Bekannt ist Potof­ski als Sport­re­por­ter. Von 1988 bis 1992 mode­rier­te der heu­te 69-jäh­ri­ge gelern­te Koch die RTL-Bun­des­li­ga­show „Anpfiff“, spä­ter wei­te­re Sport­sen­dun­gen des Sen­ders. Aktu­ell ist der glü­hen­de Schal­ke-Fan für „Sky“ noch in der höchs­ten deut­schen Spiel­klas­se als Jour­na­list am Ball. Dass Potof­ski seit 2004 auch zahl­rei­che Kin­der­bü­cher geschrie­ben hat, wis­sen die wenigsten.

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Selbst­ver­ständ­lich ste­he der Fuß­ball im Mit­tel­punkt, aber nicht nur, wie der Autor im Gespräch mit WERN­Eplus berich­tet. Auch Tie­re und Musik wür­den immer eine gro­ße Rol­le spie­len, um die Geschich­ten mög­lichst für alle Kin­der inter­es­sant zu machen. Vor den Klas­sen 4a und 4c der Wie­ha­gen­schu­le erzählt er die (Fußball-)Abenteuer von „Locke“. Der Titel­held sei er übri­gens selbst. „Locke bin ich. In einem Buch kann ich maß­los über­trei­ben. Denn im wirk­li­chen Leben konn­te ich nicht so gut kicken wie Locke“, ver­rät Ulli Potof­ski, der sei­ne Kind­heits­er­in­ne­run­gen zu Papier gebracht hat.

„Locke bleibt am Ball“, „Locke stürmt los“, „Locke und die magi­schen Fuß­ball­schu­he“ oder „Locke und die Zicken­gang“ hei­ßen die Bücher, aus denen er für die neu­gie­ri­gen Kin­der vor­liest. „Nichts ersetzt ein Buch. Lei­der haben die Mäd­chen und Jun­gen heu­te das Lesen nicht mehr in ihrer DNA. Sie kön­nen nichts dafür. Ich appel­lie­re aber an die Eltern und Groß­el­tern, ihre Spröss­lin­ge für Bücher zu begeis­tern“, sagt Ulli Potof­ski, der bei sei­nen jun­gen Zuhö­rern gut ankommt und gleich meh­re­re Roma­ne vor Ort verkauft.

„25.000 Exem­pla­re eines Buches habe ich ganz am Anfang ver­kauft, heu­te freue ich mich schon, wenn es 3.000 wer­den“, so der Gel­sen­kir­che­ner, der noch ein­ein­halb Jah­re über die Bun­des­li­ga berich­ten will. Danach sei end­gül­tig Schluss. 

Unter­stützt wer­den die Autoren­le­sun­gen in der Wie­ha­gen­schu­le vom Minis­te­ri­um für Kul­tur und Wis­sen­schaft des Lan­des Nordrhein-Westfalen.

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