Dienstag, September 27, 2022

Neues Feuerwehrhaus in Stockum: Stadt erhält satte Förderung

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Aktua­li­siert 31.03.2021 – 13.00 Uhr

Sto­ckum. In der Sit­zung des Betriebsau­schus­ses des Kom­mu­nal­be­triebs Wer­ne (KBW) wies Rats­frau Uta Lei­sen­tritt (CDU) auf die För­der­mög­lich­keit für Feu­er­wehr­häu­ser sei­tens des Minis­te­ri­ums für Hei­mat, Kom­mu­na­les, Bau und Gleich­stel­lung hin. Die KBW-Lei­tung hat­te aber ihre Haus­auf­ga­ben gemacht – mit Erfolg. Am Mitt­woch (31. März) flat­ter­te der För­der­be­scheid ins Postfach.

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Das Minis­te­ri­um hat heu­te die För­de­rung für Feu­er­wehr­häu­ser ver­öf­fent­licht. Ergeb­nis: Die Stadt Wer­ne pro­fi­tiert mit ihrem Neu­bau eines Feu­er­wehr­hau­ses zur Auf­recht­erhal­tung des Brand­schut­zes. 250.000 Euro wur­den jetzt bewilligt. 

Eben­falls 250.000 Euro flie­ßen nach Frön­den­berg-Ost­bü­ren. Für die Sanie­rung eines Feu­er­wehr­hau­ses erhält die Stadt Schwer­te 45.000 Euro.

Ursprüng­li­che Meldung

Sto­ckum. Mit einer Fahr­zeug­hal­le als Herz­stück, einem Schu­lungs­raum, Werk­statt­be­reich und exten­siv begrün­te Dach­flä­chen: So soll das neue Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus in Sto­ckum am Ende aus­se­hen. Den Ent­wurf stell­te Dipl.-Ing. Uwe Ulrich für das Büro ulrich+bahr Archi­tek­ten GmbH aus Dort­mund im Betriebs­aus­schuss des Kom­mu­nal­be­triebs Wer­ne (KBW) vor.

Im Ein­gangs­be­reich, der zum Nord­wes­ten aus­ge­rich­tet wer­den soll, ent­ste­hen die Umklei­de­räu­me und Sani­tär­an­la­gen, jeweils für Män­ner und Frau­en der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr in Sto­ckum. In einem Schu­lungs­raum fin­den 56 Per­so­nen Platz. Die­ser kann spä­ter auch für ande­re Sit­zun­gen, zum Bei­spiel für den Bezirks­aus­schuss Sto­ckum, sowie Fei­er­lich­kei­ten genutzt wer­den und erhält daher einen sepa­ra­ten Eingang. 

Der Werk­statt­be­reich liegt in unmit­tel­ba­rer Nähe zum „Herz­stück”, der Hal­le mit Wasch­an­la­ge, in der fünf Fahr­zeu­ge Platz fin­den. Im Ober­ge­schoss wird es eine Haus­meis­ter­woh­nung geben, die Dach­flä­chen sol­len exten­siv begrünt und zudem eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge instal­liert wer­den. Wei­ter­hin haben sich die Feu­er­wehr­leu­te eine Übungs­trep­pe an der nord­öst­li­chen Sei­te gewünscht. 24 Park­plät­ze wer­den vor dem Feu­er­wehr­haus für die ehren­amt­li­chen Kräf­te eingerichtet.

In Sachen Kli­ma­schutz wünsch­te sich Ulrich Hölt­mann (SPD) „alles, was mög­lich ist”. Uta Lei­sen­tritt (CDU) frag­te nach den Kos­ten und wies auf ein aktu­el­les För­der­pro­gramm für Feu­er­wehr­häu­ser hin. „Wir befin­den uns in einem Pro­zess. Die Kos­ten­be­rech­nung wird fol­gen, nach­dem wir Ihre Anre­gun­gen auf­ge­nom­men haben”, ant­wor­te­te KBW-Lei­ter Frank Adamietz.

Auch Klaus Schlü­ter (Bünd­nis 90/Die Grü­nen) for­der­te, alle För­der­maß­nah­men – auch in Sachen Kli­ma­schutz – zu nut­zen. „Wir wer­den das sehr genau beob­ach­ten”, sag­te der Ratsherr.

Die Instal­la­ti­on einer Ampel­an­la­ge habe man ver­wor­fen, da sie anrü­cken­de Kame­ra­den blo­ckie­ren wür­de. Statt­des­sen habe man sich auf Warn­schil­der ver­stän­digt, berich­te­te Feu­er­wehr-Chef Tho­mas Tem­mann. Hin­ter­grund war der Ein­wurf von Mar­kus Rusche (CDU), der durch eine Ampel die Anwoh­ner mehr vor Lärm geschützt sehen wür­de, da die Ein­satz­kräf­te ohne Sire­ne aus­rü­cken könnten. 

Die Betriebs­lei­tung wur­de am Ende der Dis­kus­si­on ein­stim­mig damit beauf­tragt, den Pro­jekt­ver­lauf auf Basis des vor­ge­stell­ten Ent­wurfs­stan­des fort­zu­füh­ren. „Es geht jetzt auf die nächs­te Kon­kre­ti­sie­rungs­stu­fe. Die Fra­ge wird lau­ten, wie­viel wir aus­ge­ben wol­len”, schloss Aus­schuss­vor­sit­zen­der Lars Hüb­chen die­sen Tagesordnungspunkt.

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