Nach langer Zeit ist das Stadtmuseum wieder für Besucher geöffnet. Foto: Volkmer
Nach langer Zeit ist das Stadtmuseum wieder zu den normalen Zeiten für Besucher geöffnet. Foto: Volkmer
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Werne. „Ich freue mich, wenn ich hier endlich wieder Leben in der Bude ist und ich Kinderlachen höre“, sagt Dr. Constanze Döhrer. Der Wunsch der Museumsleiterin kann bald Realität werden, denn nach langer Zwangspause öffnet das kulturhistorische Museum im Alten Amtshaus ab Sonntag (6. Juni) wieder.

Im Gegensatz zu den zwischenzeitlichen Öffnungen innerhalb des vergangenen Jahres erfolgt diese Öffnung unter besseren Vorzeichen, denn Museen dürfen jetzt ohne Terminbuchung Besucher empfangen.

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Im März und April waren Museumsbesuche zeitweise sogar möglich, allerdings nur mit negativem Test. „Das hat sich für uns nicht bewährt. Manche Leute haben zwar den Test für den Friseurbesuch gemacht, aber nicht für das Museum“, so Constanze Döhrer. Um so mehr freut sich Döhrer, die seit 2016 das Museum leitet, dass die Bedingungen jetzt entspannter sind. So ist kein vorheriger Test nötig, auch ein Besuchstermin muss nicht vorher, sondern kann spontan vor Ort gemacht werden.

In der Anfangsphase wird die Einrichtung zunächst ausschließlich an den Nachmittagen von 14 bis 17 Uhr öffnen. Diese Zeiten gelten von Dienstag bis Freitag und am Sonntag. „Wir dürfen ab einer stabilen Inszidenz unter 50 auch wieder Gruppenführungen anbieten“, kündigt die Museumsleiterin an. Da bei den letzten Öffnungen die Nachfrage danach recht zögerlich gewesen sei, bleibt das Werner Stadtmuseum noch am Vormittag geschlossen. „Sobald sich die Lage weiter entspannt, ist dann wieder regulärer Betrieb“, kündigt die Museumsleiterin an.

Die Besucherzahl ist weiterhin auf eine Person auf 20 Quadratmetern begrenzt. Zur Zeit ist nicht die komplette Ausstellungsfläche zugänglich, da bekanntlich das Obergeschoss des Museums neu gestaltet wird. Besonders freut sich Döhrer, bei anhaltend niedrigen Infektionszahlen, bald wieder Kindergeburtstage ausrichten zu können. „Die ersten Kandidaten haben wir schon in den Startlöchern. Darunter auch Kinder, die ihre Feier wegen der Pandemie schon mehrfach verschoben haben“, so Döhrer.

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