Der Protest bezieht sich nicht nur auf die von der Stadt Werne tatsächlich in die konkrete Planung übernommene 32 Hektar große Fläche nördlich der Nordlippestraße, sondern auch auf den südlichen Teilbereich des Kooperationsstandortes des Regionalverbandes Ruhr. Plan: Natürlich!Werne
Der Protest bezieht sich nicht nur auf die von der Stadt Werne tatsächlich in die konkrete Planung übernommene 32 Hektar große Fläche nördlich der Nordlippestraße, sondern auch auf den südlichen Teilbereich des Kooperationsstandortes des Regionalverbandes Ruhr. Plan: Natürlich!Werne
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Werne Die Klimaschutzinitiative „Natürlich!Werne“ lädt zu einer Demonstration gegen das Gewerbegebiet an der Nordlippestraße ein. Im Rahmen des weltweiten Klimastreiks der Organisation „Fridays for Future“ will die Initiative am kommenden Freitag, 19. März, eine Menschenkette bilden, die die Dimensionen des neuen Gewerbestandorts verdeutlichen soll.

Dabei bezieht sich der Protest nicht nur auf die von der Stadt Werne tatsächlich in die konkrete Planung übernommene 32 Hektar große Fläche nördlich der Nordlippestraße, sondern auch auf den südlichen Teilbereich des Kooperationsstandortes des Regionalverbandes Ruhr. Treffpunkt für die Demonstranten ist um 16 Uhr an der Ecke B54/Butenlandwehr.

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„Die Bürger der Stadt können öffentlich für ihre Meinung einstehen: für den Erhalt der  münsterländisch geprägten  Landschaft mit unserer historischen Identität in Werne. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die lange Kette der Menschen, die sich mit Abstand berührungslos über ein Band verbinden soll, wird das gigantische Ausmaß des geplanten Industriegebietes Nordlippestraße erlebbar machen“, heißt es wörtlich in der Pressemitteilung der Initiative.

Besucher könnten die etwa 900 Meter lange, westliche  Begrenzung markieren, indem sie sich am Rande des Radweges mit sicherem  Abstand zur B54 aufstellen. „Wer es idyllischer mag, kann auch in das Zentrum des Gebietes eintreten, das vom Regionalverband Ruhr (RVR) als regionaler  Kooperationsstandort ausgewiesen wurde“, so die Klimaschützer. Das empfehle sich  besonders für Familien mit Kindern oder gehbehinderte Menschen, die sich „entspannt und sicher in dem heute noch grünen Naherholungsgebiet am Stiegenkamp bewegen wollen.“

Nach Informationen der Initiative handelt es sich um eine stille Demonstration, auf Reden wird verzichtet. Nur so könnten die strengen Corona Sicherheitsmaßnahmen garantiert werden. „Erst die großflächige Verteilung der Besucher auf die beiden Achsen des vom RVR als regionaler Kooperationsstandort geplanten  Industriegebietes von ca. 60 Hektar (entspricht der Fläche von ca. 90  Fußballfeldern) macht diese Veranstaltung möglich“, so die Veranstalter.

„Natürlich!Werne“ bittet die Teilnehmer dringend darum, die bestehenden Corona-Schutz-Verordnungen zu beachten. Die Demonstranten sollten immer einen Mund-Nasenschutz tragen und auf ausreichenden Abstand von 1,5 bis zwei Meter achten. Da es an der B 54 keine Parkmöglichkeiten gibt, werden Besucher gebeten, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu kommen. Notfalls könne im Bereich Fürstenhof/Butenlandwehr geparkt werden.

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