Freitag, März 31, 2023

Mehr Photovoltaik vom Dach: Werne im „Wattbewerb“

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Wer­ne. Um die Son­nen­ern­te von Wer­ner Dächern mög­lichst schnell und deut­lich zu stei­gern, soll sich die Stadt an dem bun­des­wei­ten Städ­te­wett­be­werb „Watt­be­werb“ betei­li­gen, der einen dyna­mi­schen Aus­bau von Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen zum Ziel hat. Das emp­fah­len die Mit­glie­der des Aus­schus­ses für Umwelt, Mobi­li­tät und Kli­ma­schutz dem Stadt­rat am Mitt­woch (2. Juni) ein­stim­mig zum Beschluss. 

„Wel­che Stadt schafft es als ers­te, ihre PV-Leis­tung zu ver­dop­peln?“, lau­tet die Her­aus­for­de­rung, der man sich in Wer­ne stel­len soll. Folgt der Stadt­rat der Emp­feh­lung des Gre­mi­ums, befin­det sich Wer­ne mit Städ­ten wie Aachen, Müns­ter, Sieg­burg oder Bor­ken etc. in guter Gesellschaft.

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Orga­ni­sa­tor des Wett­be­werbs, der am 21. Febru­ar star­te­te, ist die Initia­ti­ve Fos­sil Free Karls­ru­he, die sich für die Abkehr von fos­si­len Brenn­stof­fen ein­setzt. Hin­ter­grund ist das Pari­ser Kli­ma­schutz­ab­kom­men und das Ziel, die Stei­ge­rung der Erd­er­wär­mung durch Treib­haus­gas­emis­sio­nen auf maxi­mal 1,5 Grad zu begren­zen. Mit dem Watt­be­werb soll des­halb Schwung in die regio­na­le Ener­gie­wen­de kom­men. Ver­netzt ist man mit Fri­days for Future, Par­ents 4 Future, Psy­cho­lo­gists 4 Future, Sci­en­tists for Future und Psy­cho­the­ra­pists 4 Future.

Neben PV-Anla­gen auf den Dächern zäh­len auch jene auf über­bau­ten Park­plät­zen, Bal­kon­mo­du­le oder Frei­flä­chen­an­la­gen, heißt es in der Wett­be­werbs­be­schrei­bung. Die Kom­mu­nen sind nach ihrer Grö­ße in die Kate­go­rien bis 100.000 Einwohner/innen und Groß­städ­te ein­ge­teilt. Die Kom­mu­ne, die in ihrer Kate­go­rie als ers­te ihre PV-Leis­tung ver­dop­pelt und dabei in der Spit­ze (peak) min­des­tens 0,2 Kilo­watt pro Einwohner/in erreicht hat, geht als Sie­ge­rin aus dem Wett­be­werb hervor. 

Mit die­ser Min­dest­vor­ga­be wird ver­hin­dert, dass Städ­te mit einem nied­ri­ge­ren Aus­gangs­le­vel den Wett­be­werb früh­zei­tig been­den könn­ten. Die Stadt Wer­ne wird mit einem Aus­gangs­wert von 0,92 kW℗ an den Start gehen. Gewin­ner, das fin­den die Orga­ni­sa­to­ren, sei­en am Ende alle: Stadt­kli­ma, Bürger/innen und die loka­le Wirtschaft.

„Das ist eine gute Idee“, brach­te Jür­gen Rege­ner (CDU) die Mei­nung im Aus­schuss auf den Punkt. Bei einer Stei­ge­rung der Leis­tung müs­se man aber auch über den Ein­bau von Puf­fer­ka­pa­zi­tä­ten bei Leis­tungs­schwan­kun­gen nach­den­ken, riet er.

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