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Werne. Maigang und Maifeier in großem Stil müssen wegen der Corona-Pandemie wie schon im Vorjahr ausfallen. Darauf weisen die Stadt Werne und die Polizei hin. „Wir werden am 1. Mai unsere Kontrollen verschärfen“, kündigt Ordnungsdezernent Frank Gründken nach dem Treffen des Stabes für außergewöhnliche Ereignisse an.

„Egal ob Polizei, Sicherheitsdienst oder Ordnungsamt: Wir haben festgestellt, dass sich einige Kinder und Jugendliche nicht mehr an die Maskenpflicht halten und sich in größeren Gruppen treffen. Sie sind Corona müde, was ich auch durchaus verstehen kann“, stellt Gründken fest. Während man sich aber sonst auf eine Ansprache beschränke, werde man am Maifeiertag rigoros durchgreifen. „Wer an diesem Samstag gegen die Regeln verstößt und beispielsweise mit Alkohol unterwegs ist, macht das mit voller Absicht. Daher werden wir auch konsequent Bußgelder verhängen“, so der Ordnungsdezernent weiter.

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Zum Maigang an sich gilt laut Infektionsschutzgesetz: Ein Haushalt darf sich im privaten und im öffentlichen Raum nur mit einer weiteren Person treffen. „Wir fordern alle Bürgerinnen und Bürger in Werne auf, die Regelungen zu akzeptieren und sich am 1. Mai nicht in Gruppen aufzumachen oder gemeinsam zu feiern“, sagt Frank Gründken.

Kein Maifeier am Cappenberger See, kein Familienfest im Seepark Horstmar

Generell sind alle Veranstaltungen weiterhin untersagt – auch am 1. Mai. So entfällt beispielsweise das Familienfest im Seepark Horstmar. Ein besonderes Auge haben Stadt Lünen und Polizei in Lünen auf die Grillwiese am Cappenberger See. In der Regel treffen sich dort am 1. Mai Tausende Menschen zum Feiern. Wie schon im letzten Jahr muss auch das in diesem Jahr wieder unterbleiben. Zudem wird das Gelände am Kriegerdenkmal verstärkt kontrolliert, weil sich hier traditionell viele Maifeiernde zu Beginn ihrer Wanderungen treffen. Grundsätzlich werden Stadt und Polizei mit verstärkten Kräften im gesamten Stadtgebiet im Einsatz sein, teilte die Stadt Lünen außerdem mit.

Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange wird in einer Pressemitteilung der Stadt Lünen zitiert: „Wir haben während dieser Pandemie festgestellt, dass die überwiegende Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Lünen sich stets an die geltenden Regeln gehalten und damit im Kampf gegen das Corona-Virus Verantwortung für sich und andere gezeigt hat. So auch am Mai-Feiertag im vergangenen Jahr. Deswegen vertraue ich auch 2021 auf dieses Verantwortungsbewusstsein. Unbelehrbare hingegen haben jederzeit mit Kontrollen von Stadt und Polizei – und mit entsprechenden Konsequenzen – zu rechnen.“

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