Neben der 2.000 Tonnen schweren Brücke zwischen Werne und Rünthe hat der Rückbau der Behelfswiderlager begonnen. Foto: Volkmer
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Werne/Rünthe. Seit dem 13. August rollt der Verkehr wieder über die neue Lippebrücke zwischen Bergkamen und Werne, nachdem das Bauwerk an den endgültigen Standort verschoben worden ist. Im September sollte die Straße noch einmal über ein Wochenende gesperrt werden – diese Pläne sind jetzt verschoben worden.

Aktuell ist an der Baustelle wieder viel zu sehen, denn die Behelfswiderlager werden derzeit abgebaut. Den besten Blick haben Zaungäste derzeit von der parallel verlaufenden Brücke für Radfahrer und Fußgänger.

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Bis diese Zielgruppe auch die neue Brücke offiziell überqueren kann, wird es noch etwas dauern, denn die davor geplanten Arbeiten für den Einbau des Asphalts der Fahrbahn und die Markierungsarbeiten verschieben sich – samt der dafür vorgesehenen Vollsperrung.

Das hat nach Informationen aus der Pressestelle der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr mit der Verlegung von Versorgungsleitungen unter die künftigen Wege für Rad- und Fußgänger zu tun, wie Sprecherin Nadia Leihs auf Anfrage von WERNEplus mitgeteilt hat. Bevor dies nicht erledigt ist, werden die anderen Arbeiten an der Fahrbahn nicht erfolgen. „Es macht einfach keinen Sinn, erst die Fahrbahn zu machen und dann erst die Geh- und Radwege“, sagte Leihs.

Bis Ende des Jahres soll die Brücke komplett fertig gestellt sein. Es werden noch Geländer an beiden Seiten und eine Verkleidung mit Natursteinen im Bereich der Widerlager vorgenommen. Neben dem bereits begonnenen Rückbau der nicht mehr benötigten Widerlager verschwinden auch die Behelfszufahrten.

Den Termin für die Wochenend-Vollsperrung für die Arbeiten am Asphalt erfahren Sie bei WERNEplus, sobald dieser von Straßen.NRW bekannt gegeben wird.      

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