Wegen der verkürzten Vorbereitung auf die Erstkommunion fand bei der Katholischen Kirchengemeinde St. Christophorus jetzt eine ungewöhnliche Ferienaktion statt. Foto: Volkmer
Anzeige

Werne. Wegen der coronabedingt verkürzten Vorbereitung auf die Erstkommunion fand in diesem Jahr bei der Katholischen Kirchengemeinde St. Christophorus eine ungewöhnliche Ferienaktion statt.

Bis einschließlich Freitag sind angemeldete Kinder rund um die Kirche Maria Frieden unterwegs gewesen und haben dabei gespielt, gebastelt und gewerkelt. Der Jugendrat der Gemeinde hatte in Zusammenarbeit mit dem Pastoralreferenten Robert Pawlitzek ein abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet.

Anzeige

„Die Vorbereitung auf die Erstkommunion sah in diesem Jahr mit vielen verkürzten Stunden anders als geplant aus, so ist mit dem Jugendrat das fünftägige Angebot entstanden“, sagte Pawlitzek, der eigentlich gar nicht für die Erstkommunionskinder, sondern für die Firmungen zuständig ist. Dass einige Familien wegen der Pandemie in den Ferien gar nicht weggefahren sind, sei ein weiterer Grund für das neue Angebot gewesen.

Geschicklichkeit und Zusammenhalt war bei diesem Spiel an der Kirche Maria Frieden nötig. Foto: Volkmer

Dass sich die Kinder teilweise vorher nicht untereinander kannten, stellte kein Hindernis dar, denn ob bei klassischen Gesellschaftsspielen oder Freiluft-Aktionen lernten sich die rund zehn Kinder schnell kennen. Auf dem Programm standen zudem handwerkliche Aktionen. So beschrifteten die Kinder Holz mit Brennstäben und lernten die Arbeit mit Specksteinen kennen. Auch die Kirche Maria Frieden wurde im Rahmen einer Rallye erkundet.

Der Pastoralreferent ist optimistisch, dass ähnliche Angebote auch in einer Zeit nach der Pandemie zum Angebot der Katholischen Kirchengemeinde gehören könnten: „Ich nehme die jetzige Situation durchaus als Chance wahr, neue und andere Angebote ins Leben zu rufen. Wer weiß, ob wir diese Woche sonst so angeboten hätten.“

Für die Kinder bot die Woche die Chance, Kirche einmal anders zu erleben. „Auch für die Beteiligten war es schön zu sehen, dass mit einfachen Mitteln etwas auf die Beine gestellt werden kann, was gut angenommen worden ist“, zog Pawlitzek ein positives Fazit der Aktionswoche.

Anzeige