Montag, Januar 24, 2022

Kommunales Impfzentrum erstmals unter Führung aus Werne

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Werne/Rünthe. Knapp 300 Per­so­n­en haben im neu ein­gerichteten kom­mu­nalen Impfzen­trum der Städte Bergka­men und Werne bish­er eine Imp­fung gegen das Coro­n­avirus erhal­ten. Die bei­den ersten Ter­mine hat die Nord­bergstadt durchge­führt, am Mittwoch und Don­ner­stag kommt erst­mals das Team aus der Lippes­tadt zum Einsatz.

Zwei Impf­s­traßen sind im ehe­ma­li­gen Restau­rant „Gate to Asia“ in der Mari­na Rün­the ein­gerichtet wor­den. Doch nicht alle, die an den bei­den ersten Öff­nungsta­gen einen Ter­min hat­ten, sind auch mit ein­er Imp­fung nach Hause gegan­gen. Wer weniger als sechs Monate zwis­chen Zweitimp­fung und Auf­frischung aufwies, musste wieder nach Hause geschickt werden.

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Wie berichtet, wer­den in der Ein­rich­tung Erst- und Zweitimp­fun­gen sowie soge­nan­nte Boos­t­er­imp­fun­gen durchge­führt. Geimpft wird nur mit Ter­min und wenn die let­zte Spritze sechs Monate zurück­liegt. „Es gab doch einige Impfwillige, die zwar einen Ter­min hat­ten, die wir aber wieder wegschick­en mussten, weil seit ihrer Zweitimp­fung eben weniger als die geforderten sechs Monate ver­gan­gen waren“, teilte Karsten Quabeck, Organ­isator für die Stadt Bergka­men, auf Anfrage von WERNE­plus mit.

Damit halte sich das Team vor Ort an die Vor­gaben des Kreis­es. Ausgenom­men von dieser Karenzzeit sind nur Erstimpflinge und jene, die bere­its eine Imp­fung mit Johnson&Johnson bekom­men haben. Dez­er­nent Frank Gründ­ken, der die Imp­fun­gen durch das Team aus Werne koor­diniert, bekam bei seinem Besuch des Impfzen­trums eben­falls mit, dass Men­schen ohne Spritze wieder gehen mussten. „Wir bit­ten daher jeden, der sich einen Ter­min holt, genau zu über­prüfen, ob er schon an der Rei­he ist.“ Gegebe­nen­falls soll­ten dann Ter­mine zurück­ge­set­zt wer­den, damit diese nicht ungenutzt bleiben, unter­strich der Dez­er­nent. Dies ist über den gle­ichen Weg möglich, über den die Anmel­dung erfol­gt ist. (www.kreis-unna.de/gegencorona)

Der Ord­nungs­dez­er­nent hat an den bei­den ersten Öff­nungsta­gen eben­falls beobachtet, dass viele Impfwillige deut­lich vor dem eigentlichen Ter­min anreisen. „Es gibt keine Möglichkeit, in dem Gebäude auf den Ter­min zu warten, daher ist es sin­nvoll, erst kurz vor dem Ter­min zu kom­men, um bei dem Wet­ter unnötige Wartezeit­en draußen zu ver­mei­den“, so Gründken.

Ganz auf sich allein gestellt wird das Team aus Werne bei der Pre­miere am Mittwoch übri­gens nicht sein. „Wir haben ja schon unsere Erfahrun­gen gesam­melt und sind am Vor­mit­tag noch ein­mal vor Ort, um bei den Abläufen zu unter­stützen”, kündi­ge Quabeck an. 

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