Im Rahmen der Bundes-Notbremse greift auch in den Kita und der Tagespflege in Werne eine Notbetreuung. Foto: Christoph Volkmer
Im Rahmen der Bundes-Notbremse greift auch in den Kita und der Tagespflege in Werne eine Notbetreuung. Ab Mittwoch (12. Mai) könnte aber zum eingeschränkten Regelbetrieb übergangen werden. Foto: Christoph Volkmer
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Werne. Während sich die Schülerinnen und Schüler wohl noch bis zum 17. Mai gedulden müssen, bis sie wieder in den Wechselunterricht zurückkehren dürfen, besteht für die Kleinsten die große Hoffnung, dass ihre Kitas am Mittwoch (12. Mai) wieder den sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb aufnehmen.

Für die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen gilt im Rahmen der Bundesnotbremse folgendes: Wenn die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 165 liegt, gilt der eingeschränkte Regelbetrieb für alle Kinder mit verbindlicher Gruppentrennung und einer dafür jeweils um zehn Wochenstunden reduzierten Betreuungszeit in Kindertageseinrichtungen.

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Der Kreis Unna blieb am Freitag (7. Mai) zum dritten Mal hintereinander unter dieser Marke. Sollte sich der Trend am Montag und Dienstag fortsetzen, stünde dem Öffnungsschritt nichts mehr im Wege, berichtete Jugenddezernent Alexander Ruhe gegenüber WERNEplus.

In der Kita „Auf dem Berg“ waren zuletzt nur rund die Hälfte der etwa 100 Kinder in der Einrichtung, schildert Erzieherin Anja Grams: „Bei uns haben es viele Eltern geschafft, ihren Nachwuchs zuhause zu betreuen. Wir haben im Vorfeld aber natürlich gesagt: Meldet euch, wenn es nicht mehr geht.“ Wieviele Mädchen und Jungen durch den möglichen Öffnungsschritt mehr in die Kita zurückkehren, sei schwer einzuschätzen, so Grams abschließend.

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