Donnerstag, September 29, 2022

Kita St. Sophia im Provisorium: „Rote Villa” ist eröffnet

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Sto­ckum. Hap­py End für Kin­der und Ver­ant­wort­li­che der Kita St. Sophia in Sto­ckum: Nach einem mas­si­ven Was­ser­scha­den im Bestands­ge­bäu­de muss­te schnell eine Über­gangs­lö­sung her. „Klei­ne rote Vil­la” nen­nen Klein und Groß die Con­tai­ner, die auf rund 470 Qua­drat­me­tern Platz für 45 Kin­der bieten.

„Wir ver­mei­den die Bezeich­nung ‚Con­tai­ner’, spre­chen eher von Modu­len”, sagt Ver­bund­lei­tung Ste­fa­nie Hei­der. Und tat­säch­lich hin­ter­lässt der ers­te Ein­druck gro­ßes Stau­nen. An den zwei Umzugs­ta­gen nach Ostern hat das Team gan­ze Arbeit geleis­tet. Don­ners­tag ging es für die bei­den Grup­pen schon in die neu­en Räum­lich­kei­ten, die innen wahr­lich kei­nen Con­tai­ner-Charme ver­sprü­hen. Sie sind lie­be­voll ein­ge­rich­tet. „Die Kin­der, aber auch wir, füh­len uns schon rich­tig wohl”, berich­tet Mar­ti­na Stol­te, Lei­te­rin der Kita St. Sophia: „Es hat sich alles zum Guten gewendet.”

Zur Eröffnung der „roten Villa" kamen am Donnerstag auch Daniela Ahnsehl und Asja Wittenberg vom Kita-Förderverein. Sie überreichten den Erzieherinnen Mechthild Ickhorn (rechts) un Daina Südemann ein von der Bäckerei Schmitz gespendetes Brot sowie Salz zum Einzug. Foto: Wagner
Zur Eröff­nung der „roten Vil­la” kamen am Don­ners­tag auch Danie­la Ahn­sehl und Asja Wit­ten­berg vom Kita-För­der­ver­ein. Sie über­reich­ten den Erzie­he­rin­nen Mecht­hild Ick­horn (rechts) un Dai­na Süd­e­mann ein von der Bäcke­rei Schmitz gespen­de­tes Brot sowie Salz zum Ein­zug. Foto: Wagner
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Ein Umstand, bei dem auch der Zufall mit­spiel­te. Denn Stol­te hat­te gehört, dass in Lüding­hau­sen eine Modul-Kita abge­baut wer­den soll­te. Ein Anruf reich­te und die Con­tai­ner konn­ten in kür­zes­ter Zeit umge­setzt wer­den. Der städ­ti­sche Park­platz direkt vor dem evan­ge­li­schen Gemein­de­zen­trum bot aus­rei­chend Platz. „Das war wie ein Lot­to­ge­winn. So schnell kriegt man das sonst nicht hin. Auch die Grö­ße pass­te. Die Modu­le pass­ten fast eins-zu-eins”, erzählt die Kita-Lei­te­rin. Bis Ende April muss­te die Über­gangs­lö­sung her, da die Geneh­mi­gung für die Betreu­ung von vier Grup­pen im gegen­über lie­gen­den Gemein­de­zen­trum durch den Land­schafts­ver­band West­fa­len Lip­pe (LWL) dann ende­te. Das Zeit­li­mit unter­schrit­ten die Ver­ant­wort­li­chen nun deutlich.

„Wir sind der evan­ge­li­schen Gemein­de dank­bar, der Stadt­ver­wal­tung, den Hand­wer­kern und dem Bis­tum”, erklärt Ste­fa­nie Hei­der. In der „roten Vil­la” las­se es sich nun für eine län­ge­re Zeit aus­hal­ten. Dafür wer­den auch die Kin­der sor­gen, die ihre „neue” Kita selbst noch krea­tiv ver­schö­nern dürfen. 

Martina Stolte (links) und Stefanie Heider können sich nach turbulenten Wochen ein wenig zurücklehnen und durchatmen. Foto: Wagner
Mar­ti­na Stol­te (links) und Ste­fa­nie Hei­der kön­nen sich nach tur­bu­len­ten Wochen ein wenig zurück­leh­nen und durch­at­men. Foto: Wagner

Viel Lob haben Hei­der und Stol­te nun aus dem Kreis der Eltern gehört. „Wir haben das Talent, die Kin­der an Neu­es zu gewöh­nen. Es soll­te auch ein Erzie­hungs­ziel sein, beim Auf­wach­sen Lösun­gen zu ent­wi­ckeln und aus jeder Situa­ti­on was Gutes zu machen. Die­se Bot­schaft leben wir in unse­rer Kita”, unter­streicht Lei­te­rin Mar­ti­na Stolte.

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