Dienstag, Mai 17, 2022

Kita Maria Frieden feiert Richtfest: Anbau liegt voll im Zeitplan

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Wer­ne. „Dass zu wenig Platz im Hau­se hier in Zukunft nicht mehr exis­tier‘, mög‘ die­ser Bau gar schnell gedeih’n und bald ein Hort den Kin­dern sein.“ Hoch oben vom Gerüst des Roh­baus ver­las Pfarr­de­chant Jür­gen Schä­fer den Spruch zum Richtfest.

Eltern, Kin­der, Hand­wer­ker und Ver­tre­ter der Kir­chen­ge­mein­de St. Chris­to­pho­rus waren auf dem Gelän­de der Kin­der­ta­ges­stät­te Maria Frie­den zusam­men­ge­kom­men, um die Voll­endung des ers­ten Bau­ab­schnitts zu fei­ern. Bis zum Som­mer 2022 soll der Anbau an die Kin­der­ta­ges­stät­te Maria Frie­den bezugs­fer­tig sein.

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„Wir sind voll im Fahr­plan, und ich erwar­te auch kei­ne grö­ße­ren Schwie­rig­kei­ten“, macht Bau­lei­ter Diet­mar Katz­mar­ski Hoff­nung auf die pünkt­li­che Fer­tig­stel­lung. Vor Weih­nach­ten wird das Dach kom­plett fer­tig, Ende Janu­ar sol­len die Fens­ter ein­ge­baut wer­den, nennt Archi­tekt Mat­thi­as Scha­de vom Büro Eich­horst und Scha­de in Hamm die nächs­ten Schritte.

Wit­te­rungs­un­ab­hän­gig kön­nen anschlie­ßend im Inne­ren die Aus­bau­ar­bei­ten vor­ge­nom­men wer­den. „Von der Gestal­tung, der Far­be, den Mate­ria­li­en und der Dach­form haben wir uns an das bestehen­de Gebäu­de ange­passt“, nennt Scha­de die Planungsziele.

Gro­ße Fens­ter­flä­chen sor­gen für viel Licht im neu­en Grup­pen­raum. Mit dem Bau­fort­schritt zufrie­den sind (v.l.) Archi­tekt Mat­thi­as Scha­de, Bau­lei­ter Diet­mar Katz­mar­ski, Ver­bund­lei­te­rin Stef­fi Hei­der und Ein­rich­tungs­lei­te­rin Bea­te Bun­se. Foto: MSW

Vie­le Gäs­te nutz­ten die Gele­gen­heit und besich­tig­ten die Räu­me im Roh­bau. Begeis­tert waren sie von den gro­ßen Fens­ter­flä­chen. Die hel­len und offe­nen Räu­me sind bis zum Dach geöff­net. Die Fer­tig­stel­lung des im rech­ten Win­kel an das bestehen­de Kin­der­gar­ten­ge­bäu­de ange­schlos­se­nen Erwei­te­rungs­trakts kann Kita-Ein­rich­tungs­lei­te­rin Bea­te Bun­se kaum noch erwar­ten. Zusam­men mit ihren zehn päd­ago­gi­schen Mit­ar­bei­te­rin­nen wer­den der­zeit in drei Grup­pen 54 Mäd­chen und Jun­gen betreut. Wegen der beeng­ten Ver­hält­nis­se muss im nahe gele­ge­nen Pfarr­heim ein Raum als Bewe­gungs­raum genutzt wer­den. „Das ist gera­de in Coro­na-Zei­ten ein gro­ßer Auf­wand“, sagt Bunse.

Im Som­mer könn­te das zwei­jäh­ri­ge Pro­vi­so­ri­um dann end­lich zu Ende gehen, wenn die 190 Qua­drat­me­ter im Erwei­te­rungs­bau zur Ver­fü­gung ste­hen. Neben einem gro­ßen Grup­pen­raum sind im 12 mal 15 Meter gro­ßen Anbau auch ein Schlaf- und ein Wickel­raum sowie Sani­tär­an­la­gen unter­ge­bracht. Außer­dem wird der Per­so­nal­raum in den Neu­bau verlegt. 

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